Die große Verschwörung und eine neue Hoffnung

Dugarun

Bisher habe ich der Herleitung verschiedener Verschwörungstheorien nicht viel Platz und Zeit gewidmet, und das soll auch so bleiben.

Interessierte zum Thema finden mit abovetopsecret.com ein schier unerschöpfliches Kompendium fast aller möglichen Fürs und Widers zu jeder Menge Themen; manchmal mutet es an wie eine Episodendiskussion zu den X-Files: UFOs, Roswell, Grays und andere Extraterrestrier, das JFK-Attentat, der wahre Verbleib Adolf Hitlers in Neuschwabenland mittels Reichsflugkreiseln, die notorischen Anschläge des Elften Semptember, Hohlwelterde, der Untergang der Welt 2012, Freie Energien und ihre Nutzbarmachung, HAARP, die Bilderberger, die Trilaterale Kommission, der Bohemian Grove werden da diskutiert und nicht in Zusammenhänge gebracht.

Ich will auch nicht zum Geheimnis machen, daß ich durch Aufbringung in einer christlichen Sekte ohnehin ein gesundes Mißtrauen gegenüber den meinungsbildenden Institutionen mit auf den Weg bekommen und später durch Robert Anton Wilsons “Illuminatus!”-Trilogie, noch später durch Jan van Helsings “Geheimgesellschaften” reichlich Anstoß bekommen habe, mich weiter mit diesen Ideen auseinanderzusetzen.

Dabei nicht völlig durchzudrehen ist dabei vermutlich noch die schwerste Übung. Psychologisch betrachtet erhebt das – vermeintliche oder tatsächliche – Wissen um die wahren Zusammenhänge des Weltgeschehens den Verschwörungstheoretiker über den Rest der uninformierte “Masse” und gibt ihm Zuversicht und Sicherheit in einer sonst so beliebigen Welt, da Spinat erst gesund ist und ein paar Jahre später dann doch nicht so viel Eisen enthält.

Einer logischen Argumentationskette ist der Verschwörungstheoretiker nicht mehr zugänglich, da in seinem monokausalen Weltbild alles einen Sinn ergibt und jedes gegenteilige Indiz seine Überzeugung, daß die Verschwörung viel größer ist als zunächst befürchtet, nur bestärkt. Es dauert nicht lange, bis man an jedem Hauseingang, in jedem Kirchenportal und in jedem Firmenlogo das Signum des allsehenden Auges, Pentagramme, Hexagramme oder Swastikas wiedererkennt (oder alles zusammen). Und das Chronometer zeigt immer 11:11 Uhr, egal, zu welcher Tageszeit man draufguckt.

Erschwerend kommt hinzu, daß das Geschäft mit der Angst vor einer diffusen Bedrohung durch elitäre, wenn nicht gar ausserirdische Zirkel ein durchaus lukratives ist. Infolgedessen ist der Markt gesättigt an Büchern und Videos, Autoren und Experten, die dieses oder jenes Thema (oder am liebsten alle auf einmal) aufgreifen und mit den neuesten Erkenntnissen der metatranszedentalen Tachyonenforschung in Einklang zu bringen wissen, und im Internet tummeln sich Weise, Wissende und von Lichtgestalten Entführte zuhauf.

In dieser Hinsicht stehe ich Sokrates sehr nahe: οἶδα οὐκ εἰδώς, ich weiß, daß ich nicht weiß (“nicht”, nicht “nichts”!). Meine Mittel, durch persönliche Erfahrung Gewissheit zu erlangen, sind sehr begrenzt. Aber ein gutes Experiment ist immer, sich der traditionellen 1. Mai-Protestkundgebung anzuschließen, Augenzeuge der unglaublichen, unprovozierten und unverhältnismäßigen Polizeibrutalität zu werden und am nächsten Tag im General-Anzeiger ein Transkript der Pressemitteilung der Polizei zu lesen.

Dem übrigen Mangel an unmittelbaren Erfahrungswerten gegenüber steht die eine oder andere Stunde, die ich dafür aufgebracht habe, die offiziellen Verlautbarungen des Establishments direkt zu vergleichen mit alternativen Medien oder veröffentlichten Dokumenten. Ein Lehrstück stellt beispielsweise die Darstellung des Kaukasus”konflikts” 2008 dar. Es geht nicht darum, ob Russland oder Georgien das moralische Oberwasser haben, es geht darum, daß selbst die ARD die äußerst luziden Ausführungen Putins sinnentstellend aus dem Interview mit Thomas Roth kürzte, um den Eindruck zu erwecken, Georgien hätte sich lediglich gegen einen Überraschungsangriff Russlands verteidigt.

Ebenfalls nachdenklich macht der völlige Blackout der Massenmedien (die ja als “vierter Grundpfeiler” eigentlich zu Demokratie, Freiheit und Menschenrechten befähigen sollten), wenn es um die Strategiepapiere wie Donald Rumsfelds “Information Operations Roadmap von 2003 geht, in dem es mehrmals wörtlich heißt: “We must fight the net” oder zu “Psyops”, psychologischen Operationen gedrängt wird, um Freund und Feind mit gezielten Falschmeldungen irrezuführen; oder wenn dieselben Leute, die als Mitglieder des neokonservativen Think Tanks “Project For A New American Century” noch “Mein Kampf”-ähnliche Imperialismus-Apologien wie Rebuilding America’s Defenses: Strategy, Forces and Resources For a New Century verfasst haben, in Entscheiderpositionen gelobt werden, wie Jeb Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz.

Und warum in die Ferne schweifen, wenn die Verschwörung liegt so nah? Was gab es denn jenseits aller Polemisierung an inhaltlichen Auseinandersetzungen mit den Entwürfen zur EU-Verfassung beziehungsweise der darauffolgenden, unsäglichen und verfassungswidrigen Reformverträge? Waren die Iren, die als einzige in Europa überhaupt als Volk in einem basisdemokratischen Referendum darüber entscheiden durften, wirklich einfach nur stur und verbohrt oder wollten sie gar irgendwelche Agrarsubventionszugeständnisse Rest-Europas herauspokern? Zu bezweifeln ist, daß irgendjemand – ausser juristisch Interessierten und Inselbegabten – sich tatsächlich die Entwürfe durchgelesen und verstanden und einem Redakteur erklärt hat, sonst wäre ein Aufschrei durch die Republik gegangen: nicht das Fehlen des Gottesbezuges, sondern das Diktat der Militarisierung gegen Gefahren von Innen (Volk) und Aussen (andere Völker) wären Politikum geworden, die Zementierung umstrittener Wirtschaftskonzepte, die Reinstallation der Todesstrafe* in bestimmten Fällen und der völlige Mangel an Möglichkeiten zur demokratischen Bottom-Up-Kontrolle des sogenannten EU-”Parlaments” – darüber hätte man was in Stern, Spiegel, Welt und FAZ lesen müssen!

Wie steht es mit der Säbelrasselei, wenn es um den Iran geht? Auch die Medien in Deutschland haben sich nicht zurückgehalten, immer und immer wieder den Präsidenten Ahmadinejad mit der Aussage zu zitieren, er wolle “Israel von der Landkarte” radieren und wie das ja nicht sein dürfe und man diesem antisemitischen Holocaustleugner genauso den Garaus machen müsse wie dem anderen Diktatoren, den die CIA im Nachbarland Irak erst an die Macht geputscht hat. Es erfolgte mittlerweile eine offizielle, aber klammheimliche Richtigstellung. Ahmadinejads Zitat, wörtlich aus dem blumigen Farsi (Persisch) übersetzt, hätte gelautet: “Der Imam sagt, das Regime, das Jerusalem besetzt, muß von den Seiten der Geschichte verschwinden”. Das macht einem den Herrn Ahmadinejad nicht sympatischer, relativiert aber irgendwie doch das geheuchelte Entsetzen und vor allem den reißerischen Aufmacher des Spiegels, den ich seitdem nie wieder gekauft habe: “Der Mann, vor dem sich die Welt fürchtet”. Ein bisschen kleiner wäre es sicher auch gegangen.

Doch genug der Stichworte. Okay, eins noch: Operation Northwoods. Das Dossier beweist: Entscheiderkreise sind sehr wohl in der Lage, Anschläge gegen die eigene Zivilbevölkerung zu planen oder vorzutäuschen, um einen Vorwand für einen Angriffskrieg zu haben. Das beweist nicht, daß das Weisse Haus in Washington die Attentate vom 11. 9. 2001 selbst ausgeführt hat, aber auch nicht eben das Gegenteil.

Ja, aber, bei einer so groß angelegten Weltverschwörung müßten doch all die Journalisten und Redakteure und anderen öffentlichen Figuren eingeweiht sein?! Nicht unbedingt. Es geht einfacher: die, die’s wissen, sagen nichts und die was sagen, wissen nichts, der Rest funktioniert mit Erpressung, Bestechung und Einschüchterung. [Wirklich?]

Ich bitte also um Nachsicht, wenn ich in den bisherigen und den folgenden DUGARUN wie selbstverständlich davon ausgehe, daß Ihr über einige, mehrere oder sogar alle diese und ähnliche Medienspins Kenntnis und Euch eine eigene Meinung, unabhängig von den Unabhängigen und den Un-Unabhängigen, gebildet habt. Für mich ist es keine Frage, OB es eine Verschwörung gibt. Wenn Wissen Macht ist, wird uns Macht systemisch und systematisch vorenthalten und entzogen.

Für mich ist viel interessanter, ob die Verschwörung tatsächlich so unendlich tief wurzelt, so elitär sich in einem winzigen Kreise aus ein, zwei, vielleicht einer Handvoll oder einem Dutzend Weltenlenker und ein paar halbeingeweihten Mitwissern komprimiert, oder ob es selbst unter den Eliten allerlei verschiedene konkurrierende Strömungen und Ziele gibt und der tagtägliche Wahnsinn ein Ausdruck der Inzest und der Intrigen im Elfenbeinturm der wirklich Mächtigen sind.

Denn bei aller Empathie fehlt mir das Verständnis für die Eigenwahrnehmung dieser Menschen, die, wie alle anderen auch, sowieso irgendwann den Arsch zusammenkneifen werden und bis dahin offensichtlich nichts besseres zu tun haben, als mehr Macht und mehr Geld zu akkumulieren, als sie jemals in ihrer kurzen Daseinsfrist vernünftig investieren könnten. Ganz so dumm können sie einerseits nicht sein, andererseits halte ich auch nicht für unwahrscheinlich, daß sie Opfer irgendeiner uralten religiösen, ideologisch oder sonstwie gearteten Verblendung sind, derzufolge sie sich für auserwählt oder zumindest für dem Rest der Menschheit überlegen halten.

Vertreter der Zentralsteuerungshypothese, wie z.B. Alex Jones, haben dargelegt, wie die Machtelite seit Jahrhunderten und von den Schriften Charles Darwins und seines Cousins Francis Galton befeuert nach den Lehren der Eugenik den Supermenschen herauszumendeln versuchen. Freilich kam die “Eugenik”, die in den 20er Jahren in den gesamten Vereinigten Staaten große Verbreitung und Unterstützung durch Kirchen und Medien erfahren hatte, durch die Auswüchse des Rassenwahns im Dritten Reich ein klein wenig in Verruf (und doch sei erwähnt, daß Hitler hier seine Inspiration bezog und – wie andere Intellektuelle seiner Zeit, z.B.  H.G. Wells, Woodrow Wilson und Alex Graham Bell – lobende Worte fand, und daß die ersten Computer für die Eugenik eingesetzt wurden: IBM stellte sie den deutschen Konzentrationslagern zur Verfügung  [mehr]).  Das Kind bekam wohl einen anderen Namen (die Zeitschrift “Eugenical News” hieß nun “Social Biology”), die Idee blieb: die Ausmerzung unwerten Lebens durch Sterilisierung der Träger “schadhaften” Erbmaterials, die Reinerhaltung des Volkskörpers, die Züchtung einer Herrenrasse. Ultimatives Ziel, immer wieder propagiert und mit den Georgia Guidestones von Unbekannten monumental in Stein gemeißelt: die Reduzierung der Menschheitspopulation auf unserer wunderschönen Erde auf handliche 500 Millionen.

Fassen wir uns also an den Kopf: es ist noch nichtmal ein Geheimnis, sondern offen ausgesprochene Forderung, die Menschheit zu kontrollieren. All das Gefasel von Demokratie und Menschenrechten ist nichts als Augenwischerei. Natürlich haben wir heute objektiv mehr Rechte und Freiheiten als noch zu Zeiten aristokratischer Willkürherrschaft. Das ändert nichts daran, daß auch Freilandhühner dazu bestimmt sind, erstmal viele Eier zu legen und dann zu Biosuppe verarbeitet zu werden.

Der Schluß liegt auf der Hand: auch der Elfenbeinturm wird nicht von weniger Wahnsinnigen und Durchgeknallten bewohnt als ein durchschnittlicher Wohnblock in Wilhelmsburg oder eine Straße im Briller Villenviertel. Grund zur Sorge ist nur, daß im Elfenbeinturm die Knöpfe zu den atomaren, biologischen und chemischen Waffen verdrahtet sind, um die “Matrix” zu “resetten” und tabula rasa zu machen.

“Ja Moment mal”, höre ich da eine Stimme, die vernünftiges und logisches wohl zu sprechen gewohnt ist. “Angenehm ist die Wahrheit zwar nicht, aber sehen wir ihr trotzdem ins glasige Auge: es gibt zuviele Menschen, oder zumindest nicht genügend Platz und Ressourcen für diese Menschen” – ja sicher, und all die zurückgebliebenen Wilden und anderen Genkrüppel lähmen nur unser kollektives Weiterkommen auf der evolutionären Leiter!

Eine meiner schrecklichsten Beobachtungen bei meiner Beschäftigung mit der “alternativen Geschichtsschreibung” ist, denke ich, daß zwar überall Theorien und Erklärungsversuche geliefert werden, um “hinter die Kulissen zu blicken”, “die rote Pille zu nehmen” oder was es dergleichen mehr an Metaphern gibt (neulich mußte ich lachen, jemand erwiderte: “Die rote und die blaue Pille kommen vom selben Pharmaunternehmen!”), eines sich jedoch schmerzlich vermissen läßt: Strategien und Lösungsansätze, um dem Wahnsinn ein möglichst reizloses Ende zu bereiten.

Ich hielte es für eine gute Idee, auf die Strasse zu gehen, wären da nicht Lautis, Gummiknüppel und Wasserwerfer, die nur auf den ersten agent provocateur aus den eigenen Reihen warten, um die “Chaoten” und “Randalierer” in Gewahrsam zu nehmen. Ich hielt es für eine gute Idee, mich auf Foren zu tummeln und hier und da meinen Senf in den Äther zu drücken, bis ich bemerkte, daß man im Leben nicht gegen die gezielte Desinformation und hirnverbrannte Verstockung der Fundamentalisten aller möglichen Agendas ankommt. Man spricht von Frieden und wird des Fatalismus bezichtigt, sehr lustig.

Ich erwog kurz, eine Sekte zu gründen, Weltfrieden, frei praktizierte Liebe zur Lösung von Hemmungen und Blockaden sowie Jelly Beans für alle zu predigen und einen Riesenfuhrpark Rolls Royces und einen Harem wolllüstiger Weibsbilder um mich zu scharen, doch dann hörte ich von Osho und verwarf auch diese Idee. Nachmachen macht keinen Spaß, auch nicht mit Jelly Beans.

Da die erste Idee bekanntlich die beste ist, habe ich die DUGARUN wieder ins Netz gestellt, eine Schnapsidee mit Ursprüngen in ’99/00, als rotierende “@”-Zeichen und animierte “under construction”-GIFs der letzte Schrei auf den Seiten des Geocities-Servers waren. Was kann ich mehr tun, als zu teilen, was ich für wichtig halte?

Und ich finde wichtig, zu wissen, daß schon längst mit uns geplant wird - und dieses Wissen weiterzugeben. Nun ist es schwierig, auf Mission zu gehen, ohne, daß sich die Missionierten missioniert fühlen. Niemand soll überredet, bekehrt, rekrutiert oder gar shanghait werden. Für die Gründung oder Unterstützung einer Bewegung, Organisation oder Initiative ist das vielleicht furchtbar kontraproduktiv, doch ich sehe nicht ein, den nächsten Messias auf den Tyrannenthron zu hieven oder mich auch nur ideologisch an der Inthronisierung zu beteiligen. Erst heißt es “Frieden!”, aber, aber, aber, die bösen Nachbarstaaten und das Irakistan zwischen Ural und Anden, die müssen erst zum Frieden überredet werden… Pazifisten an die Macht, notfalls mit Waffengewalt. Schon klar.

Stattdessen verteile ich hier lieber das mentale Rüstzeug für all die Freiheitskrieger und Friedenspanzerschützen da draußen, die wie ich daran glauben, daß Menschen und Fische friedvoll koexistieren können; daß strukturelle und militärische Gewalt keine Optionen sind; daß die Erde Eigentum aller ihrer Bewohner ist und kein Erbe an, sondern eine Leihgabe von unseren Kindern ist; daß Erfindungen und Technologien der Menschheit nicht aus monetären Gründen vorenthalten werden dürfen; daß es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die uns Messgeräte und Wissenschaftler nicht erklären können; daß früher vielleicht nicht alles, aber das meiste besser war und es in Zukunft nur noch besser sein kann; daß nicht die französische Revolution 1789, sondern der Ruf “Wir sind das Volk!” 1989 in den Geschichtsbüchern stehen sollte als Vorbild für Ausdruck und Durchsetzung des kollektiven Wollens; daß der Mensch von Natur aus weder gut noch schlecht, sondern persönlich an Glück und Erfüllung interessiert ist und daß jeder, wirklich jeder das Potential in sich trägt, sein eigenes Universum zum schönsten Garten der Nachbarschaft zu machen; daß der Frieden erst in unserem Innern selbst sein muß, bevor wir ihn im Außen suchen.

Ihr seid nicht allein!

*Update 3.12.’11: der Vorwurf der Einführung der Todesstrafe muß relativiert werden. Für nähere Information siehe Ente Lissabon flambée von BansheeOne.

3 Kommentare

3 Kommentare

  1. Absentee  •  Jan 4, 2009 @17:18

    also DAS ist ja mal GROSSARTIG geschrieben! haha, sehr sehr schön. vorallem das kleine beispiel mit der 1.maidemo!
    schön gesehen.
    ansonsten kann ich dazu nur sagen: treffend, manchmal wirds anstrengend (was nicht unbedingt tragisch ist) und spaßig zu lesen.
    vielen dank!

  2. KriegerFürGerechtigkeit  •  Nov 28, 2011 @06:21

    Ich kann mich >Absentee< nur anschließen. Klare Meinung, klar ausgedrückt. Nur….Damit "Mensch und Fisch friedvoll koexistieren können", MUSS es zwar "Frieden" heißen, doch LEIDER erreicht man das nur durch radikale Mitteln. In unseren heutigen Zeitalter, bedarf es einer Avantgarde. Ich stimme dir zu, die Medien unterstützen die Massenmanipulation, beauftragt von wem auch immer. Aber muss das den so bleiben? Nenn mich Naiv, aber ich träume davon, einen Weg zu finden das Volk aufzuklären. DOCH, wer findet sich zusammen, um der Welt das zu bieten, was sie bisher noch nie erlebt hat? Im übrigen bin ich Christin, aber meiner "christlichen" Meinung nach, ist die Zeit des Blumenpflückers vorbei. Die Idee mit der Sekte fand ich ganz Witzig. Mach weiter so! Eines Tages WIRD es FRIEDEN heißen. Mit GOTTES hilfe.

  3. Akareyon  •  Dez 1, 2011 @09:42

    Mit Gottes Hilfe – radikaler geht es kaum :-)

    Ich find’ die Evangelien toll und Johannes’ Offenbarung ist der Schocker! Die Stelle, wo er das irdische Paradies beschreibt, der Löwe beim Lamme weilt undsoweiter (“… noch wird Trauer, noch Geschrei noch Schmerz mehr sein…” (NWÜ)). Ich hab mir das immer so vorgestellt, daß es dann darum geht, hier den Schaden zu beheben. Whoa! Und das himmlische Jerusalem erst!

    Ich find gut, daß das nicht die einzige Prophetie ist, die es gibt. Hoffnung gibt, daß die meisten Weisen davon ausgehen, daß irgendwann mal gut sein wird. Es gibt allerdings auch ein paar Pessimisten unter ihnen, die den Niedergang allen Seins heraufbeschwören. Und irgendwie gönne ich denen das nicht, Recht zu bekommen :-)

    Alles wird gut!

Kommentar dazu?

Erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>