GAN

Friends, Musik, SorgenFreu

Ahoi, liebe Freunde der gepflegten Hirnverdunstung!

Es gibt mal wieder Neuigkeiten.

1.) ELEKTRO REVOLTE hat einen Remix für den SorgenFreu-Track „Ailes ensanglantées d’une rose“ gezaubert, und was soll ich sagen… hört es Euch selbst an! myspace.com/elektrorevolte („Rose Revolte“).

2.) Auch ich habe die Stunden der Muße mit kreativer Geschäftigkeit verbracht und mein lustiges In-Den-Wald-Setz-Setup gequält („In-Den-Wald-Setz-Setup“ nenne ich es, bis mir oder Euch eine bezeichnendere Bezeichnung einfällt für ein Studio im Kulturbeutelformat, bestehend aus Boss MicroBR, Korg Kaossilator, Rollup Piano und Nintendo Game Boy Camera DJ, und sagt jetzt bitte nicht KuBeuFo-NiGaBoCaKoKaBoMiRoPi). Die ersten Gehversuche (seit „Dod“, „Fahrausweis“ und „Rekursion“) hören auf die gewohnt allusionsfreien Namen „Our Byte Sets Free“ und „Ein Rätsel!“ und sind natürlich auch, wie immer, lauschbar auf myspace.com/dugarun.

3.) Lektüre zu Gemüte geführt! Als da wären Schillers „Wilhelm Tell“, auch heute noch hochaktuell, „Der Freibeuter von Pellworm“ von Heinrich Traving, Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“, eine Bravo aus dem Jahre 1970 sowie H.D. Kleins „Phainomenon“. Letzteres war ziemlich dick, daher das ein oder andere Wort dazu… UFO kommt und verschwindet, mit einer Kamera an Bord, die laufend Bilder sendet. Space Shuttle-Besatzung wird von dem Teil in die Vergangenheit entführt und wird Zeuge der Grundsteinlegung der westlichen Kultur. Ein bisschen Gewalt, ein bisschen Sex, ein bisschen SciFi, ein bisschen Suspension of Disbelief und das Ding ist schon fast verkauft. Die Idee an sich und als solche nicht übel, wenn auch weder neu noch besonders überzeugend dargeboten. Der Erzählstil redundant. Genau das richtige, wenn man beim Lesen nicht viel denken oder fühlen will. Doch wie sprach einst ein weiser Mann mit Berufung auf einen anderen weisen Mann zu mir? „Nicht alle mögen Hamburger. Aber viele mögen Hamburger.“ Guten Appetit. Im Zweifel einfach „Wuthering Heights“ (Die Sturmhöhe) von Emily Brontë vorziehen, das garantiert die ein oder andere Stunde wohlig-oldschoolig-romantischen Gruselgothicschauders.

4.) Revolution, bessere Welt, Liebe und Frieden und so. Am besten gar nicht mehr groß erzählen, labern, debattieren, raisonieren und ellenlange Blogs verfassen – einfach machen. Hier. Jetzt. Wie? Aber! Geht, nicht?!?

So long

Euer Akareyon

2 Kommentare

2 Kommentare

  1. BansheeOne  •  Jun 14, 2009 @10:45

    Doch wie sprach einst ein weiser Mann mit Berufung auf einen anderen weisen Mann zu mir?

    Das find‘ ich jetzt irgendwie peinlich …

    Übrigens muss ich gestehen, „Sturmhöhe“ auch nie gelesen zu haben, aber Kate Bush hat die ganze Geschichte ja auch schon mal in 4:55 zusammengefasst. Für den Hamburger-Fan hinreichend.

    „Heathcliff – It’s me, Cathy!“

    Andererseits, als ich nach der ganzen Vampir-Fast-Food endlich mal „Dracula“ selbst gelesen habe während ich mal wieder das Haus einer Großtante mit umfangreicher Bibliothek gehütet habe, habe ich mich wirklich herrlich zu Tode gefürchtet.

  2. Ensman  •  Jun 28, 2009 @13:50

    Aka, du liest zuviel!

    Ansonsten, genau…einfach machen bzw. lassen… :)

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