Linktip: Der Prophet und das Geld

fundstücke

Es gab mal ein Büchlein von Khalil Gibran, es hieß „Der Prophet“, eine sehr poetische, unterschwellig doch sehr bissige und doch treffende Anleitung zum Glück, wenn man es so nennen möchte: lauter Binsenweisheiten und tiefschürfende Einblicke in das Wesen des Lebens und der Freude.

In „Der Prophet und das Geld“ von Angelika Garbaya kehrt der Prophet zurück und nennt seinen Jüngern die Ursache für einen großen Teil unseres Leides: das Geld, vielmehr das Geldsystem, das wir benutzen. Das Thema hatten wir hier auf den Dugarun auch schon das ein oder andere Mal, schließlich sind wir Politiker und interessiert am Wohlergehen der Weltvolkswirtschaft und kamen dabei schonmal auf das Thema Freigeld zu sprechen.

In blumigen, doch leichtverständlichen und nicht ganz so dolle großkopferten Worten spricht nun der Prophet vor seinen Zuhörern davon, daß wir mit einem anderen Geldsystem – einem, in dem das Geld dem natürlichen Prozess des Verfalls, also des Wertverlustes ausgesetzt ist, anstatt „unsterblich“ zu sein (analog zum Verfaulen einer Tomate, dem Verschleiß einer Maschine oder der technischen Überalterung eines elektronischen Gerätes) – unserer Wirtschaft und unserem Leben nachhaltig und ganzheitlich zu Gerechtigkeit und Fortschritt verhelfen können. Ja, es geht auch hier um die Abschaffung des Geldes, wenn auch nur auf Raten – immerhin ein Schritt!

http://www.der-prophet-und-das-geld.de/

1 Kommentar

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  1. Angelika  •  Sep 20, 2009 @08:16

    Auch hier ein Kommentar dazu:

    es geht ganz und gar nicht um die Abschaffung des Geldes. Ohne Geld wären ein paar Milliarden Menschen schneller im Himmel, als sich sogar der Prophet wünschen kann. Nein es ist ein Hohelied auf das Geld. Eigentlich das Hohelied auf die internationale Arbeitsteilung. Die erhält uns allerdings nur ein Geld, das für sich genommen (als Schein, als Papier) unnütz ist und seinen Nutzen nur durch die Weitergabe entfaltet. Damit die Scheine schön wandern und durch alle! Hände gehen.
    Wenn Geld weiterhin neben seiner Tauschmittelfunktion auch noch Wertaufbewahrungsfunktion haben soll, dann verlieren wir am Ende einfach alles. Alle.
    Leider scheinen sich gegenwärtig noch 6,5 Milliarden Erdenbewohner darüber einig zu sein, dass Geld eben auch „werthaltig“ sein müsse.
    Damit produzieren wir eine „Verschwörung“ nach der anderen.

    Wenn das nicht mehr in der angemessenen Zeit von einer bestimmten Anzahl Menschen erkannt wird, dann können wir beruhigt in die nächste Dimension schweben, es war nur der Mensch, der den Menschen vernichtet hat. Ihm die Lebensgrundlagen entzogen hat.

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