• ahoi!

    Tandaradei! Worum geht es?

    Die Dugarun sind eine Sammlung von Ideen, offenen Briefen an das morphogenetische Feld des menschlichen Kollektivbewußtseins, schrägschöner Musik, streams of consciousness, Grafiken, Texten, Gedichten, Selbstoffenbarungen und Schwurbeleien, kurz: dummer, unsinniger Gedanken am Rande und nebenbei, die hier destilliert, digitalisiert und unzensiert in die Schaufensterauslage Eures Bewußtseins drapiert liegen; im unerschütterlichen Glauben daran, daß eine bessere Welt nicht nur möglich, sondern auch längst überfällig ist; im optimistischen Vertrauen auf die Vernunft und die unvernünftige Liebe in uns allen; allen Widrigkeiten zum Trotze und dem chaotischen Kosmos zu Ehren. Keine Dogmen, keine Hypothesen und Postulate, keine Manifeste, bloß Ideen und Meme, die zu denken wir irgendwann mal für gut hielten; im Geiste der Weisen vergangener Zeiten und voller Vorfreude auf das irdische Eden des Friedens und das Lesen der Reben seiner Segen.

    Auf welchen Wegen auch immer Ihr hierhergefunden habt: seid herzlich willkommen.

    Fühlt Euch wohl, lehnt Euch zurück, macht es Euch bequem, stöbert ein wenig herum, laßt Euch nicht schrecken von dem einen oder anderen gar zu lang wirkenden Text - wenn in der Kürze die Würze liegt, haben wir die Suppe sicher nicht versalzen :-)

    In der Navigation ganz oben findet Ihr unter "Klang" und "Bild" musikalische und grafische Quintessenzen, unter "Knoten" das Rezept zur Rettung der Welt, hier drunter die neuesten Dugarun-Beiträge und rechts gegenüber eine "Sitemap" (hilft beim Aussortieren) inklusive Suchfunktion (hilft beim Finden). Enjoy.

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    Monarchie ohne König

    Dugarun

    (vom Hofnarr)

    Eines Tages schlief und träumte für mich hin, dass ich König bin! Was würde ich tun? Wo will ich hin, wenn ich mal König bin?

    Ich dacht´ mir, ach was soll `s, so König sein macht nur stolz – dann, wenn alle und auch jeder drüber fröhlich sein kann.

    Was nun, würd´ ich als König meinem Volk befehlen - dann? Waren die Fragen und wie und wann? Nun, dachte ich, ich weiß es nicht, was jeder tun kann. Woher soll ich das wissen? Ich kenn´ nicht sein Gewissen und auch sein Wunsch der ist mir fremd, doch mir als König ein Befehl. Da soll er tun was er will und ich als König sag´ nur: „Halt´ mal still!“, wenn er den anderen zu sehr behindern will. Das wär´ ein guter Plan, so dacht´ ich dann, hätt´ ich viel Zeit und Spaß noch dran, am Königsein und an mir noch, dann und wann.

    Denn König sein ist nicht leicht, der Kopf der fällt dann viel zu leicht, mal hart mal weich, wenn seine Sprüche allzu seicht.

    So wär’s denn nur mein einziger Wille, das Zepter abzulegen in aller Stille. Der Wunsch, mein Wunsch, der sei mir Befehl, sei mein König und mein Wegesziel. So meine ich das sehr wohl ernst, die Monarchie mit Herz und Hand, nur ohne König aber mit Verstand.

    Unser aller Wunsch, so sollt´ es sein, fiel mir im Traum als König ein, den Weg zu ebnen für den eigenen kleinen Wunsch des Einzelnen, allein. Denn jeder, das ist sonnenklar, war irgendwann mal ganz zuerst oder später dann als letzter da.

    Wer nun, hat das Recht zu sagen: „Ich hab´ s gemacht! – Ich will es haben!“?

    Alles ist für alle da, gebaut vom ersten für den letzten, wieso dann gegen „den da“ hetzen? Wenn das gebaute sich nicht ständig selber ruiniert, ist die Welt bald auskuriert! Denn viel zu vieles, das vergeht im Streit, weil es nur zum Streit gebaut. Ist man vereint und ohne Streit, das ganze Zeugs zum Himmel schreit! Nur wer fängt an es zu vernichten? „Der andre könnt´ auf Streit verzichten, aber ich? Mit Nichten!“

    Was sagt man da?

    Nanunana!

    Wär´ ein König da, der würd´ den Streit schon schlichten!

     Schöner träumen,

     ..Schlichter dichten..

     …schlichter richten…

    Und nun, weil ich mein eigner König bin, so sei mein Wunschtraum auch mein Königskind:

    Absolutismus auf allen Ebenen.

    Ich bin der Staat, macht was ihr wollt.

    Doch wir brauchen Rat, einen Rat am besten aus Gold. Naja, Gold redet nicht, aber so Leute wie du und ich, können dann fragen den Sohn des Vaters, die Tochter der Mutter und suchen die Eltern der Fragen. (Was führt dich her mein Kind?)

    Zu finden dann, einen wegenden Lohn, Nein! Wie? Doch!: Lohnenden Weg. Zu finden beim Suchen guten Rat, wie könnt´ wandern der Wanderer, der die Wege nicht kennt, wandert gut, mit Freude, Kraft und Mut. Wohin? Ja, meist zu Wissen, Frieden und Liebe, der suchende Wanderer Wege sucht, falls er nicht kommt und über zu wenig Wohnraum, Essen oder Anerkennung flucht…

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