Warum das World Trade Center zerkrümelt ist (von einem Laien für Laien)

Dugarun

ein Nachtrag zu Truth is Bunk und A layman’s open letter to Professor Zdenek Pavel Bazant

Am 13. September 2001, zwei Tage nach „dem Tag, der die Welt verändern sollte“ (die Überreste der Türme qualmten noch), präsentierte Professor Bazant, weltweit führender Experte für die Skalierung der Festkörperphysik, eine Pressemitteilung mit dem Titel Why did the World Trade Center towers collapse?. Im Januar 2002 wurde die Untersuchung im Journal of Engineering Mechanics der American Society of Civil Engineers veröffentlicht. Professor Bazant et al. legen anhand einer vereinfachten Rechnung dar, daß ein progressiver, gravitationsbedingter  Totalkollaps der beiden einst höchsten Gebäude der Welt unausweichlich war, nachdem die Flugzeuge hineingeflogen sind und mehrere Stockwerke in Brand setzten.

2005 veröffentlichte das National Institute of Standards and Technology einen umfassenden Bericht über den Kollaps der Türme. Ausgestattet mit einem Budget von 20 Millionen U$, bauten sie die Bürowaben nach, verteilten Papier und Computer auf den Arbeitsplätzen und setzten sie in Brand, maßen die Temperaturen, führten Streßtests mit Verbindern und Streben durch und erstellten hochpräzise Computermodelle von den Flugzeugeinschlägen und den verursachten Schäden und erklärten, damit die Bedingungen nachgestellt zu haben, die zur Initiierung der Kollapssequenz geführt hat. Eine Erklärung oder ein Modell für den Kollaps selbst lieferte das NIST nicht, da dieser, nachdem die Bedingungen für eine „Initiierung“  hergestellt waren (nachgebende Stahlträger), unausweichlich war, wie der Bericht mit Bezug auf Professor Bazants Artikel feststellt – obwohl, wie das NIST bemerkt und wie auf den zahlreichen Videoaufnahmen zu sehen ist, bis zu diesem Zeitpunkt die restlichen Stockwerke keinerlei Schaden erlitten hatten.

Im März 2007 veröffentlichte Professor Bazant, diesmal in Zusammenarbeit mit Mathieu Verdure, die Analyse Mechanics of Progressive Collapse: Learning from the World Trade Center and Building Demolitions, das wieder im Journal of Engineering Mechanics erschien. Basierend auf den Untersuchungsergebnissen aus Bazant/Zhou, 2002, präsentierten sie ein vereinfachtes 1-D-Modell der Türme, um zum selben Schluß zu kommen: ein Kollaps war unausweichlich.

Einige Kritiker bemängelten, ein 1-D-Modell würde der komplexen Fragestellung nicht gerecht. Andere erklärten, die Rechnungen müssten falsch sein, da kein Gebäude, keine Struktur, kein Material jemals vorher noch seitdem unter seinem eigenen Gewicht zusammengestaucht wurde und erklären unter Berufung auf die thermodynamischen Gesetzmäßigkeiten, daß der Kollaps entweder hätte gebremst werden müssen, schlimmstenfalls die Türme gekippt oder geknickt wären, ein „globaler Kollaps“ indes unmöglich wäre.

Beachtlich ist jedoch, daß Bazants Rechnungen die Realität offensichtlich hinreichend genau modellieren, denn tatsächlich kommt das Dach – wie in der Realität – rechtzeitig innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens von zehn bis vierzehn Sekunden unten an (kein Freifall, aber nah genug dran).

Modelle vereinfachen, um die Vielzahl unbekannter und zunächst irrelevanter Faktoren auszuschließen, grundsätzlich ist also der Ansatz von Bazant gültig und wurde seitdem von Dr. Frank Greening, Dave Thomas und vielen anderen Ingenieuren aufgenommen und ist damit, als Grundlage für den NIST-Bericht von 2005, Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Beweisaufnahme der offiziellen Darstellung der 9-11-Terroranschläge. Fall gelöst, und wer jetzt noch Einwände ausspricht, kann nicht mehr alle Kerne in der Melone haben. Die Experten haben gesprochen.

Indes: die Experten haben keinerlei Modell vorgestellt, um die Kollapsmechanik anschaulich zu erklären und simple physikalische Experimente reichen nicht aus, um das Phänomen zu reproduzieren (siehe Truth is Bunk). Wie kann das sein? Wie muß man ein Haus bauen, damit es sich in sich selbst zusammenfaltet? Schlechte Architektur führt zu Kippen und Neigen, nicht zu Stauchung. Dem Laien bleibt also nichts anderes übrig, als seine alten Physik-Schulbücher nochmal rauszukramen oder von seinen Kindern auszuleihen, um das Formelwerk von Professor Bazant nachzuvollziehen.

Zunächst ist festzuhalten, daß die Berechnungen auf den Seiten 1-4 in Mechanics of Progressive Collapse: Learning from the World Trade Center and Building Demolitions in Wahrheit nur halb so kompliziert sind, wie sie erstmal erscheinen mögen; in einfacherer Form wird man als Physik-Schüler der 7. bis 10. Klasse mit diesem Stoff vertraut gemacht. Als Grundlage dienen lediglich die folgenden Gesetze:

Geschwindigkeit ist gleich Weg pro Zeit: v=s/t (Einheiten: km/h, m/s)

Impuls ist gleich Masse mal Geschwindigkeit: p=m*v (Kraft pro Zeit)

Beschleunigung ist gleich Geschwindigkeit pro Zeit: a=v/t (Einheit: m/s²)

Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung: F=m*a (Einheiten: kg*m/s², Newton)

Energie ist gleich Kraft mal Weg: E=m*s (Einheiten: Joule, Newtonmeter, Kalorien, Wattstunden, Tonnen TNT)

Federkraft ist gleich Auslenkung mal Federkonstante: F=-k*L (Einheit für die werkstoff- und formabhängige Federkonstante bzw. „Steifigkeit“: Newton pro Meter)

(Siehe auch bei Wikipedia: Impuls, Impulserhaltungssatz, Stoß, Kraft, Energie, Federkonstante usw.)

Bazant funktioniert so: um das Modell zu vereinfachen, nehme man den in einigen Stockwerken beschädigten und noch brennenden Turm und gehe davon aus, daß die Beschädigungen der sich durch den Kern schneidenden Flugzeuge einen Freifall der oberen Stockwerke auf den unteren Gebäudeteil ausgelöst haben. Mit anderen Worten: aus einem 100% intakten Turm schneide man ein Stockwerk irgendwo oberhalb der Mitte heraus und lasse den oberen Teil auf den unteren Teil stoßen. Für den oberen Teil nehme man eine Masse von 58.000 Tonnen an (Gesamtmasse eines Turms, je nach Quelle, zwischen 250.000 Tonnen und 520.000 Tonnen), für die Höhe eines Stockwerks 3,7 Meter.

Die Geschwindigkeit des Falls ist, wie Galileo Galilei gezeigt hat, unabhängig von der Masse des fallenden Objekts, und hängt nur von der Erdbeschleunigung, der sogenannten „Gravitation“ ab. Die Erdbeschleunigung beträgt an der Erdoberfläche rund 9,81 m/s² und wirkt Richtung Erdmittelpunkt. Um diese Kraft zu überwinden, muß Energie eingesetzt werden, und je schwerer ein Objekt ist, desto mehr Energie ist erforderlich. Diese Energie ist daraufhin im Objekt „gespeichert“ und wird wieder freigesetzt, wenn das Objekt fallengelassen wird. In einem „geschlossenen System“ geht keine Energie verloren, sondern wird nur umgewandelt – von potentieller Energie (=Lageenergie) in kinetische Energie, von kinetischer Energie in Verformungsenergie (Brechen, Reissen, Scheren, Biegen) oder in Wärmeenergie (Reibung).

Aus den Formeln ergibt sich für einen Fall aus einer Höhe von 3,7 Metern eine Endgeschwindigkeit von 8,52 m/s und somit für eine Masse von 58.000t die kinetische Energie von 2,105 GJ. Die bis jetzt nur potentielle Energie wird freigesetzt in dem Moment, in dem das Stockwerk dazwischen „weggebeamt“ wird. Und diese nun kinetische Energie wird wieder umgewandelt in dem Moment, in dem die oberen 58.000 Tonnen auf den Rest des Gebäudes plumpsen. Reicht das aus, um das komplette Gebäude einzureissen? Laut Professor Bazant ja.

Zunächst berechne man (Why did the World Trade Center towers collapse?, Formeln 1-3, Seiten 1-7) dazu die Kraft, mit der der obere Gebäudeteil auf den unteren wirkt. Mithilfe der Formel für die Federkraft und unter Annahme einer Federkonstante des Baustahls von 71 GN kann gezeigt werden, daß diese Wucht die Kraft, mit der der obere Teil bisher 30 Jahre lang im Ruhezustand auf die Türme gewirkt hat, um den Faktor 31 übersteigt. Plötzlich wirkten statt 58.000 Tonnen 1,8 Millionen Tonnen auf den unteren Gebäudeteil, mehr als das Dreifache des kompletten Eigengewichts! Das Energieaufkommen übersteigt die Energieabsorptionsfähigkeit des zerquetschten Stockwerks um das 8,4-fache! Das hält kein Gebäude auf der Welt aus, ist doch klar, daß es da koppheister geht. Q.E.D.

Soweit die Beweisführung von Professor Bazant 2002. 2005 bringt das NIST seinen berühmten und für die Medien sakrosankten Report über den Kollaps heraus und erwähnt den Kollaps in einer Fußnote nur um zu erklären, der sei ja schon zur Genüge untersucht worden.

2007 legt Professor Bazant nach: in Mechanics of Progressive Collapse: Learning from the World Trade Center and Building Demolitions (man beachte den Titel!) heißt es mit Bezug auf die Untersuchung von 2002, im Prinzip sei ja alles schon erklärt und weitere Erklärungen überflüssig, aber als ehemaliger Mathe-Olympionik beweist er Sportsgeist und dreht eine Ehrenrunde zum Auflockern.

Wieder gültigerweise werden die wuchtigen Stahlträger des WTC der Einfachheit halber behandelt, als bestünden sie aus vier gelenkig miteinander verbundenen Teilen. Tatsächlich ist auch diese Vorgehensweise, anders als von einigen Kritikern bemängelt, vollkommen legitim und nachvollziehbar, sogar durchaus üblich unter Baustatikern. Siehe auch: Wikipedia, Knicken.

Zur Veranschaulichung dessen, was mit einem Träger, Balken oder kompletten Stockwerk passieren kann, ist dem Artikel Fig. 4 beigefügt:

Fig. 4 from "Mechanics of progressive collapse"

Fall a) zeigt, was passiert, wenn m*g, also die Kraft, die auf einen Stab wirkt, größer ist  als F_c („crushing force“), der Kraft, die man braucht, um einen Stab zu zerbrechen. Da jede Kraft eine Gegenkraft erzeugt (actio=reactio, Isaac Newtons drittes Axiom, Grundlage aller Physik), steigt zunächst der Widerstand gegen eine Verformung. Man nehme ein rohes Ei zur Hilfe, um das Phänomen nachzuvollziehen. Legt man zuviele Bücher drauf, bricht es (die Gelenke geben nach), denn dann wird m*g größer (m ist die Masse der Bücher, g die Erdbeschleunigung) als F_c wird, und nachdem die Schale durch ist, fällt der Bücherstapel weiter. Ist der Stapel groß und schwer genug, zerbricht er auch mehrere übereinandergestapelte Eier.

Fall b) zeigt, was passiert, wenn m*g, also die Kraft, die auf den Stab wirkt, kleiner ist als F_c, also der Kraft, die man braucht, um den Stab zu zerbrechen: die Masse wird entschleunigt, bzw. abgebremst (siehe auch „Negativer Vortrieb“). Dies ist der Fall, wenn ein einzelnes Buch auf das Ei fallen läßt, denn jetzt wird m*g nicht durch m größer, sondern durch g, denn die Beschleunigung g wäre in diesem Falle abhängig von der Federkonstante der Eierschale – diese ist ziemlich starr und steif, also wird das darauffallende Buch sehr stark abgebremst. Da, wie gesagt, actio=reactio, setzt das Ei dem Stoß des Buches eine genauso große Kraft entgegen, so lange, bis die Energie des Falls (=die Fläche unter der Kurve für die Kraft, also das Integral von F über u) in Verformungsenergie umgewandelt wurde (die Schale bricht). Diese Negativ-Beschleunigung ist g und so groß, daß m*g, die daraus resultierende Stoßkraft, größer ist als die Bruchkraft der Eierschale. Das Buch setzt zwar seinen Fall fort, ist aber für einen kurzen Moment, wenn auch nur minimal, entschleunigt worden. Man versuche, mehrere übereinandergestapelte Eier mit einem einzigen Schlag zu zerbrechen!

Fall c) zeigt, was passiert, wenn m*g, also die Kraft, die auf den Stab wirkt, sehr viel kleiner ist als F_c, also der Kraft, die man braucht, um den Stab zu zerbrechen: die Masse wird auf 0 abgebremst. Dies ist der Fall, wenn man das Buch sehr vorsichtig auf das Ei legt oder nur aus sehr geringer Höhe fallen läßt. Denn g ist jetzt nicht sehr viel größer als 9,81 m/s², die Erdbeschleunigung. Das Ei setzt diesem m*g locker seine eigene Kraft entgegen. In der Architektur geht es darum, dafür zu sorgen, daß alle möglicherweise auftretenden Kräfte viel kleiner sind als die Bruchkraft der verwendeten Baumaterialien und ihrer Verbindungen untereinander. Das wird erreicht, indem man F_c, also die Bruchkraft, sehr hoch ansetzt. Baustahl ist da sicher eine gute Entscheidung. Für jedes Stockwerk muß gelten: die Bruchkraft muß größer sein als die komplette Masse aller Stockwerke darüber multipliziert mit der Erdbeschleunigung multipliziert mit einem kleinen Sicherheitsfaktor, weil man möchte, daß man noch ein paar Möbel ins Haus stellen kann. Ausserdem muß es möglich sein, auch mal seinen Kugelschreiber vom Tisch rollen zu lassen, ohne, daß durch den Stoß eine Beschleunigung auftritt, die die Bruchkraft übersteigt. Dies wird in der Regel gewährleistet, indem man den Sicherheitsfaktor bei 1,5 bis 2 ansetzt; bei den Türmen soll er sogar 3 betragen haben.

Offensichtlich kommen für den Kollaps der Türme die Fälle b) und c) nicht in Frage, denn die Kraft des herabsausenden oberen Gebäudeteils (m*g) war 31x größer als die Kraft des ruhenden oberen Gebäudeteils, so, wie in Fig. 4a gezeigt. Folglich überstieg m*g bei allen 109 Stockwerken (eins haben wir schließlich schon weggebeamt) F_c, die Bruchkraft, um ein Vielfaches, folglich war der Kollaps unaufhaltsam, die Türme waren „verdammt“ („doomed“). Soweit die Beweisführung von Professor Bazant 2007.

Um ganz sicher zu gehen, daß sich da kein Gedankenfehler eingeschlichen hat, verfasste der Autor einen offenen Brief an Professor Bazant und seine Kollegen (A layman’s open letter to Professor Zdenek Pavel Bazant), bekam aber bestätigt, daß die Berechnungen korrekt und unabhängig überprüft worden seien. Schließlich seien die Türme eingestürzt, wie im mathematischen Modell auch, die Sprengungstheorien seien „Märchen“.

Es gibt da allerdings eine winzige Diskrepanz zwischen dem Energieerhaltungssatz und den Berechnungen von Professor Bazant: das oberste Stockwerk des unteren Gebäudeteils setzt der Stoßkraft des oberen Gebäudeteils eine genauso große Kraft entgegen, da actio=reactio, demzufolge müßte der fallenden Masse Bewegungsenergie entzogen werden und zwar genau so viel, wie bei der Verformung (Biegen, Brechen, Stauchen usw) umgewandelt wird. Dieser Rechenschritt fehlt jedoch in den Berechnungen von Professor Bazant! Er zieht die Bremskraft nicht von der Stoßkraft ab, um die Energie zu berechnen, die zur Verformung des nächsten Stockwerks zur Verfügung steht. Stattdessen wird für jedes Stockwerk Fall a) angenommen: er rechnet für alle 108 übrigen Stockwerke mit der selben Kraft von 31*58.000 Tonnen. Nur so bringt er es fertig, das Gebäude mathematisch innerhalb von weniger als 20 Sekunden zusammenzustauchen. Er benutzt sozusagen den oberen Gebäudeteil als Hammer, um weitere 108 Male auf den Rest vom Gebäude einzukloppen, oder eine hydraulische Presse, um das Gebäude mit konstanter Kraft einzudrücken.

Statt also, wie zunächst vorgerechnet, von einer Eingangsenergie von 2,1 GJ auszugehen, werden – mathematisch gesehen – mindestens das Hundertfache, also rund 230 GJ, klammheimlich und stillschweigend ins System eingefügt, um die Mathematik irgendwie hinzubiegen.

Denn natürlich gilt Fig. 4a nur für einen ganz kurzen Augenblick, und zwar, solange m*g, die Kraft des Aufpralls, 31x größer ist als wenn die Masse in Ruhe auf den Gebäude lagern würde. Hiervon muß dann aber F_c abgezogen werden, die Kraft, die benötigt wird, um ein Stockwerk einzudrücken (siehe Superpositionsprinzip, Kräfteparallelogramm). Der obere Gebäudeteil wird verlangsamt, wie ein Ei ein Buch verlangsamt, seine Bewegungsenergie wurde in Verformungsenergie umgewandelt. Bald danach (für alle anderen u, d.h., den Rest der Strecke bis zum Erdboden) muß jedoch für alle restlichen Stockwerke so lange Fig. 4b gelten, also der Fall immer weiter verlangsamt werden, bis alle Bewegungsenergie in Verformungsenergie umgewandelt wurde, Fall c) eintritt und der Fall gestoppt wird – so, wie jedes erdenkliche Stoßexperiment und jedes Gebäudemodell, egal, wie schwach und wie schlecht konstruiert, bestätigen wird, solange man keinen fiesen Mausefallenmechanismus einbaut oder an der Strippe zieht.

Auch Professor Bazant muß also mindestens 230 GJ Energie in jedem Turm verstecken – Federenergie, Lageenergie, thermische Energie – um das Gebäude auf Ground Zero zusammenzustauchen, verschweigt aber seinen Kunstgriff, weil er ja gerade widerlegen will, daß es Bomben oder Schneidladungen oder Ausserirdische gebräucht hätte, um die Gebäude geplättet zu bekommen.

Dr. Greening war so freundlich, dem Autor eine Exklusiv-Preview seiner Untersuchungen zukommen zu lassen und begeht darin, wie in seinen bisherigen Veröffentlichungen, genau denselben Faux Pas wie Professor Bazant und andere nach ihm, wie z.B. Dave Thomas; auch, wenn die Herangehensweise ab und zu eine andere ist. Da diese Beweisführung nahtlos übertragbar ist, soll auf eine Analyse ihrer Rechenwege verzichtet werden.

Zusammenfassung: die Experten, die seit dem Kollaps der Türme die offizielle Darstellung  von der Totalzerstörung mittels Flugzeug und Bürobrand mit ihrem Fachwissen untermauern, haben eines der grundlegendsten Gesetze der Physik einfach „vergessen“ – den Energieerhaltungssatz, der da besagt:

Die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System bleibt konstant.

Klammheimlich verstecken sie die Energie, von der die „Verschwörungsspinner“ seit 10 Jahren fabulieren, in ihrem Formelwerk und behaupten gleichzeitig, daß es diese Energie gar nicht gäbe – übrigens mit der Begründung, dafür hätte es weit über 100 Tonnen TNT bedurft, und der Betonung, es käme auf die Energie an und nicht auf die Steifigkeit oder Stärke der Konstruktion.  Ein Versehen muß ausgeschlossen werden, nachdem der Autor Professor Bazant, Dr. Greening, das NIST und das ASCE auf die Diskrepanz hingewiesen hat und ihm von Professor Bazant und Dr. Greening höchstselbst versichert wurde, das hätte schon alles seine Richtigkeit so – und ja, die Flugzeuge waren’s mit den Terroristen drin mit den Teppichmessern und dem vielen Kerosin.

Ein Physikschüler würde im schlimmsten aller Fälle eine schlechtere Note bekommen, sein Halbjahreszeugnis vollends versauen, sitzenbleiben und müßte mit elterlichem Playstationverbot rechnen, wenn er so eine Rechnung abliefern würde. Wenn den weltweit führenden Experten so ein „Lapsus“ unterläuft, werden daraufhin Kriege geführt, Menschen werden gefoltert, getötet und verstümmelt, Flugreisende durchleuchtet, Notstandsgesetze ausgerufen, Grundrechte beschnitten, die „Welt verändert“, Kritiker als Spinner diffamiert oder Wahnerkrankungen diagnostiziert.

Eine einfache Überprüfung hätte gereicht: wenn k, die Federkonstante, im Falle von Baustahl 71GN/m betragen soll, wovon Professor Bazant seit dem 13.09.01 als Grundlage für alle folgenden Berechnungen ausgeht, so läßt sie sich doch vergleichen mit der tatsächlich beobachteten Steifigkeit des unteren Gebäudeteils. Denn wenn das so berechnete 31-fache der Ruhekraft (58*10^6 kg * 9,81m/s²) des oberen Stockwerks ausreicht, um die „Feder“ 400 Meter weit auszulenken, ergibt sich daraus eine Federkraft von nur 44,095,950N/m – dem 1610. Teil von ursprünglich 71.000.000.000 N/m. Dabei beruhte die komplette  Berechnung von vorneherein darauf, daß von einer vollständig intakten Struktur ausgegangen wurde. Nun plötzlich fehlen auf einmal 99,94% der Steifigkeit. Unter dieser Annahme wären die Türme gar nicht erst aufrecht stehengeblieben! Professor Bazant et al haben das Gegenteil erreicht von dem, was sie bewirken wollten: sie haben eine vollständige Zerkrümelung beider Türme auf kompletter Höhe bewiesen (Dr. Greening an den Autor: „The ‚spring‘ you refer to was not compressed 400 meters! It was broken into a million pieces long before that […]“) und dank ihrer Berechnungen läßt sich sogar die dafür notwendige Mindestenergie quantifizieren. Q.E.D.

Damit ist der Fall 9/11 weiter ungeklärt und alle Theorien (ausser der offiziellen Darstellung, die Flugzeuge und die Brände hätten einen kunsttypischen „progressiv-disproportionalen Gravitationsglobalkollaps“ verursacht) müssen wieder ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Bis auf weiteres schlägt der Autor den Arbeitsbegriff „Zerkrümelung“ vor, nachdem von beiden Türmen statt zwei riesengroßen Trümmerhaufen  lediglich ein paar Stahlträger und gesinterte Betonklumpen, die kaum die Kellergeschosse bis Ground Zero füllten, sowie Tausende Tonnen Staub übriggeblieben sind, die sich über eine Fläche von mehreren Quadratkilometern fingerdick über die Stadt verteilt haben.

33 Kommentare

33 Kommentare

  1. Zäld  •  Nov 24, 2011 @15:51

    „werden – mathematisch gesehen – mindestens das Hundertfache, also rund 230 GJ, klammheimlich und stillschweigend ins System eingefügt, “

    Nein, die sind schon da gewesen: Der obere Gebäudeteil mit einer Masse von 58000t in einer Höhe von 80 * 3,7m = 296m hat bereits eine potentielle Energie von E = m*g*h = 58*10^6kg * 9,81m/s^2 * 296m = 168,4GJ.

    Der Schwerpunkt des oberen Gebäudeteils liegt aber natürlich nicht am unteren Ende, sondern näherungsweise in der Mitte, kommen also noch mal (bei einer Höhe von 30 Etagen) 1/2 * 30 * 3,7m * 58*10^6kg * 9.81m/s^2 = 31,6GJ dazu.

    Ergibt insgesamt also 200GJ. Eine Abweichung von 1,5% zu den erwarteten 230GJ.

    Zäld

  2. Akareyon  •  Nov 25, 2011 @16:49

    Hallo Zäld!

    Ja, so ist mir das auch anderswo schon erklärt worden. Um Deinen Rechenweg zusammenzufassen: die potentielle Energie der oberen 58.000 t ist der Abstand zwischen dem Schwerpunkt der oberen 12 (oder 30) Etagen und der Erde multipliziert mit der Masse und einer Erdbeschleunigung im Freifall und damit gleich der kinetischen Energie beim Aufprall auf der Erde.

    Die 200 GJ ständen also zur Verfügung, wenn man die oberen Etagen einfach fallengelassen hätte. Das hätte sicherlich ordentlich gestaubt!

    Nun stellen wir aber die 98 (bzw. 80) Stockwerke wieder dazwischen…

    …und erhalten fast dasselbe Ergebnis: jede Menge Staub. Nur mit dem Unterschied, daß sich durch die 98 (bzw. 80) intakten Stockwerke fast nichts geändert hat, die sind jetzt auch Schutt und Staub.

    Krass!

  3. Zäld  •  Nov 25, 2011 @17:34

    „die potentielle Energie der oberen 58.000 t ist der Abstand zwischen dem Schwerpunkt der oberen 12 (oder 30) Etagen und der Erde multipliziert mit der Masse und einer Erdbeschleunigung im Freifall“

    ohne „im Freifall“, dann stimmt’s. Die Erdbeschleunigung wirkt auf Objekte immer, nicht nur, wenn sie im Freifall sind. Natürlich nur im Gravitationsfeld der Erde.

    „und damit gleich der kinetischen Energie beim Aufprall auf der Erde.“

    Wenn man den oberen Teil frei fallen lassen würde, hätte dieser am Ende diese kinetische Energie, ja.

    „Das hätte sicherlich ordentlich gestaubt! […] …und erhalten fast dasselbe Ergebnis: jede Menge Staub“

    Richtig. Nur ist das keine besonders sachliche Herangehensweise, denn im ersten Fall, wenn man den oberen Teil aus hunderten von Metern frei fallen gelassen hätte, hätte es eben mehr gestaubt, bzw. der obere Teil wäre noch mehr kaputt gegangen.

    Wenn du ein Auto mit 100km/h in ein anderes fahren läßt, gehen zwei Autos kaputt. Stellst du vor das stehende Auto noch zwei weitere, gehen vier Autos kaputt. Trotz derselben kinetischen Energie des fahrenden Autos. Krass!

    Zäld

  4. Akareyon  •  Nov 25, 2011 @23:29

    Richtig. Nur ist das keine besonders sachliche Herangehensweise, denn im ersten Fall, wenn man den oberen Teil aus hunderten von Metern frei fallen gelassen hätte, hätte es eben mehr gestaubt, bzw. der obere Teil wäre noch mehr kaputt gegangen.

    Gut, rechnen wir in der Einheit „Kaputt“: kaputt, kaputter, am kaputtesten.

    Wenn du ein Auto mit 100km/h in ein anderes fahren läßt, gehen zwei Autos kaputt. Stellst du vor das stehende Auto noch zwei weitere, gehen vier Autos kaputt. Trotz derselben kinetischen Energie des fahrenden Autos.

    Bitte beachten: die vier Autos gehen zusammengenommen nicht kaputter als die zwei Autos!

  5. Albert  •  Nov 27, 2011 @23:12

    “werden – mathematisch gesehen – mindestens das Hundertfache, also rund 230 GJ, klammheimlich und stillschweigend ins System eingefügt, ”

    Zäld:
    Nein, die sind schon da gewesen: Der obere Gebäudeteil mit einer Masse von 58000t in einer Höhe von 80 * 3,7m = 296m hat bereits eine potentielle Energie von E = m*g*h = 58*10^6kg * 9,81m/s^2 * 296m = 168,4GJ.
    …….
    Albert:
    Was rechnen Sie da Zäld? Der obere Turmteil hatte doch keine 80 Stockwerke sondern Nordturm nur 20 und Süddturm 30 Stockwerke a 3,7 m
    Ihre 168,4 GJ sind falsch!

  6. Zäld  •  Nov 28, 2011 @15:07

    „Gut, rechnen wir in der Einheit “Kaputt”: kaputt, kaputter, am kaputtesten.“

    Wir nicht – ich zumindest nicht nicht. Wie gesagt, so etwas ist keine sonderlich sachliche Herangehensweise.

    „Bitte beachten: die vier Autos gehen zusammengenommen nicht kaputter als die zwei Autos!“

    Richtig. Genauso wie die WTC-Türme insgesamt genauso kaputt gegangen sind wie wenn der obere Teil aus 300m Höhe hinuntergefallen wäre.

    Zäld

  7. Zäld  •  Nov 28, 2011 @15:12

    „Was rechnen Sie da Zäld?“

    Ich berechne die potentielle Energie, die in dem Gebäude steckt(e).

    „Der obere Turmteil hatte doch keine 80 Stockwerke sondern Nordturm nur 20 und Süddturm 30 Stockwerke a 3,7 m“

    Die waren aber in einer Höhe von 80 Stockwerken „angebracht“ und hatten eine dementsprechend hohe potentielle Energie. Se standen schließlich nicht auf dem Boden, wo sie sich nach dem Kollaps befunden haben.

    „Ihre 168,4 GJ sind falsch!“

    Nein, die sind richtig.

    Zäld

  8. Albert  •  Nov 28, 2011 @19:49

    Zäld:

    Die waren aber in einer Höhe von 80 Stockwerken “angebracht” und hatten eine dementsprechend hohe potentielle Energie. Se standen schließlich nicht auf dem Boden, wo sie sich nach dem Kollaps befunden haben.

    “Ihre 168,4 GJ sind falsch!”

    Nein, die sind richtig.

    Sie haben Recht. Ihre 168 bzw. 200 GJ sind richtig.

    Die potentielle Energie des unteren abbremsenden Turmteils betrug dann, bei einem Gesamtturmgewicht des Süddturms von ca. 400 000 t:
    Epot = 342 000 t x 9,81x 80St.x3,7 m 296 m=993 GJ
    Abzurechnen sind zum angenommenen Schwerpunkt des unteren Turmteils im 40 Stockwerk die Hälfte 1/2 x 40×3,7×342000 t =253 GJ, 993-253=740 GJ

    Es sind also im unteren Turmteil ca. 740 GJ pot.Energie gegen 200 GJ pot.Energie oberer Turmteil vorhanden.

    Den freien Fall über ein Stockwerk, 3,7 m , den Bazant annnimmt, hat es ja nicht gegeben, sondern der Südturm kippte ja zunächst (wie auf den videos sichtbar) in Richtung zum Flugzeugimpakt hin ab, wobei sich die potentielle Energie des oberen Turmteils in kinetische Energie umwandelte (abhängig von der Geschwindigkeit und Richtung dieser Kippbewegung).

    Dass es dann (wie auf den Videos ersichtlich zum Totalversagen des inner cores kam, aus welchen Gründen auch immer) wollen wir mal aussen vorlassen.

    Frage: glauben Sie Zäld, dass diese 200 GJ , offensichtlich zunächst seitlich in Bewegung geratend und als kinetische Energie natürlich höher anzusetzen, ausreichten den Südturm komplett (bis unten durch und dazu noch völlig symmetrisch!) zu schreddern , bei einem zunächst asymmetrischen Kippbild?

  9. Zäld  •  Nov 29, 2011 @10:24

    „Abzurechnen sind zum angenommenen Schwerpunkt des unteren Turmteils im 40 Stockwerk die Hälfte 1/2 x 40×3,7×342000 t =253 GJ, 993-253=740 GJ“

    Dann sollte aber auch tatsächlich nur einmal die Hälfte angesetzt werden, und nicht zweimal („1/2 * 40″). Man kann es sich auch einfach machen und die 993GJ durch 2 teilen, ergibt ca. 500GJ.

    „Es sind also im unteren Turmteil ca. 740 GJ pot.Energie gegen 200 GJ pot.Energie oberer Turmteil vorhanden.“

    Wieso „gegen“? 200GJ potentielle Energie vom oberen Teil plus 500GJ vom unteren Teil stehen für die Zerstörung des Gebäudes zur Verfügung.

    „Den freien Fall über ein Stockwerk, 3,7 m , den Bazant annnimmt, hat es ja nicht gegeben,“

    Darum geht es bei diesem Blogeintrag hier aber, der beschäftigt sich mit dem was passiert (oder nicht passiert), wenn der obere Gebäudeteil eine Etage herunterfällt.

    Zäld

  10. Albert  •  Nov 29, 2011 @21:56

    „200GJ potentielle Energie vom oberen Teil plus 500GJ vom unteren Teil stehen für die Zerstörung des Gebäudes zur Verfügung.“

    einverstanden, ich habe es nicht so mit den Formeln, sorry

    “Den freien Fall über ein Stockwerk, 3,7 m , den Bazant annnimmt, hat es ja nicht gegeben,”

    Darum geht es bei diesem Blogeintrag hier aber, der beschäftigt sich mit dem was passiert (oder nicht passiert), wenn der obere Gebäudeteil eine Etage herunterfällt.

    Nun, selbst dann , freier Fall des oberen Turmteils auf den unteren Turmteil (der aufgrund des Schadensbildes gar nicht vorlag)ist mit den o.g. Energien (trotz Ekin=1/2mxv2 Erhöhung der 200 GJ) aufgrund der immer noch grösseren Epot des unteren Turmteils ein totaler Kollaps der Türme , nicht möglich, sondern nur ein teilweise Kollaps.

    Legt man den Maßstab an, was beobachtbar war, dann gab es natürlich keinen freien Fall des oberen Turmteils über 3,7 m. Diese Annahme Bazants ist ebenso falsch, wie die dass es einen (nicht kaputtbaren) „piledriver“ gab, weil dem z.B. das dritte Newtonsche Gesetz entgegen steht.

    Und damit ist letzlich die ganze Rechnerei (aufgrund falschen Ansatzes) und damit sind auch die Ergebnisse Bazants falsch.
    falsch.

    Meine Frage nochmals:
    „Frage: glauben Sie Zäld, dass diese 200 GJ , offensichtlich zunächst seitlich in Bewegung geratend und als kinetische Energie natürlich höher anzusetzen, ausreichten den Südturm komplett (bis unten durch und dazu noch völlig symmetrisch!) zu schreddern , bei einem zunächst asymmetrischen Kippbild?“

  11. Zäld  •  Nov 30, 2011 @19:01

    „trotz Ekin=1/2mxv2 Erhöhung der 200 GJ“

    Die 200GJ werden nicht erhöht – wo sollte die Energie auch herkommen?

    Ein Teil der potentiellen Energie wird in kinetische umgewandelt. Bei einer kinetischen Energie von z.B. 10GJ hätte das Gebäude noch maximal eine Energie von 190GJ.

    „freier Fall des oberen Turmteils auf den unteren Turmteil … ist mit den o.g. Energien … aufgrund der immer noch grösseren Epot des unteren Turmteils ein totaler Kollaps der Türme , nicht möglich,“

    Wie bereits gesagt, und angeblich auch eben noch „einverstanden“, die potentielle Energie des unteren Gebäudeteils kommt als Zerstörungsenergie hinzu und wirkt nicht irgendwie gegen die „obere“ potentielle Energie. Das ist nicht die Energie, die nötig ist, um das Gebäude zu zerstören.

    Die 500GJ spielten dann eine Rolle, wenn man z.B. den unteren Gebäudeteil auf die doppelte Höhe hinaufhieven möchte, da würde die potentielle Energie des oberen Teils nicht ausreichen. Aber das will ja keiner machen. Im Gegenteil, der untere Teil hat sich im Durchschnitt ja noch weiter nach unten bewegt – die dabei freigewordene Energie steht für weitere Zerstörung zur Verfügung.

    „Legt man den Maßstab an, was beobachtbar war, dann gab es natürlich keinen freien Fall des oberen Turmteils über 3,7 m.“

    Für eine grobe Rechnung ist das aber eine ausreichend gute Vereinfachung. Bazants Rechnung werde ich hier aber nicht durchgehen, mir ging es hier um die eklatanten Fehler im Blogeintrag.

    „Diese Annahme Bazants ist ebenso falsch, wie die dass es einen (nicht kaputtbaren) “piledriver” gab,“

    Ich nehme an, Bazant sprach nicht davon, daß der Piledriver unkaputtbar sein müsse.

    Einen Piledriver gab es schließlich, nämlich den oberen Gebäudeteil. der ist beim Zerstören des unteren Teils ganz gewiss ebenfalls kaputtgegangen. Seine wirksame Masse ändert sich durch das Kaputtgehen aber nicht, abgesehen von einzelnen herausgeschleuderten Teilen und dem Staub.

    „glauben Sie Zäld, dass diese 200 GJ , … ausreichten den Südturm komplett (bis unten durch und dazu noch völlig symmetrisch!) zu schreddern“

    Mit Energien zu rechnen bringt da gar nichts. Es kommt auf die wirksamen Kräfte an, d.h. auf die Masse und welche Beschleunigung die Masse erfährt.

    Zäld

  12. Albert  •  Nov 30, 2011 @21:17

    „“200GJ potentielle Energie vom oberen Teil plus 500GJ vom unteren Teil stehen für die Zerstörung des Gebäudes zur Verfügung.”

    Zäld : Die 200GJ werden nicht erhöht – wo sollte die Energie auch herkommen?

    Nun, die 200 Gj sind ja die potentielle Energie des oberen Turmteils. Wenn der in Bewegung kommt (Bazants freier Fall durch 3,7 m) dann wirken diese 200 GJ ++(!) doch auf den unteren Turmteil mit 500 GJ ein, oder irrre ich mich da?

    Zäld: „die potentielle Energie des unteren Gebäudeteils kommt als Zerstörungsenergie hinzu und wirkt nicht irgendwie gegen die “obere” potentielle Energie. Das ist nicht die Energie, die nötig ist, um das Gebäude zu zerstören.“

    Der Turm wird doch angeblich durch das in Bewegung geratene obere Turmteil mit der kinetischen Energie 200 GJ++ zerstört. (progressive collapse)

    Der untere Turmteil, da E-pot (500 GJ)kann doch gar nichts „zerstören“ wie Sie schreiben. Der sthet doch da, völlig unbeschädigt. Der untere Turmteil kann und wird höchstens den Einwirkungen des oberen Turmteils Widerstand entgegensetzen, nach Newtons 3.Gesetz.
    Oder sehe ich das falsch?

    Bäld:Ich nehme an, Bazant sprach nicht davon, daß der Piledriver unkaputtbar sein müsse.

    Nun, er meinte, dass dieser pile driver oberer Turmteild den unteren Turmteil bis unten durch (ground zero) zerstört hätte.
    Deshalb erneut meine Frage: „glauben Sie Zäld, dass diese 200 GJ ++ , … ausreichten den Südturm komplett (bis unten durch und dazu noch völlig symmetrisch!) zu schreddern”?

    Zäld :Mit Energien zu rechnen bringt da gar nichts. Es kommt auf die wirksamen Kräfte an, d.h. auf die Masse und welche Beschleunigung die Masse erfährt.

    Sagt die Formel für Ekin denn nicht genau das aus? Bazant benutzt doch diese Formel und setzt die freie Fallzeit über 3,7 m als v in die Formel ein.

  13. Zäld  •  Nov 30, 2011 @22:00

    „Nun, die 200 Gj sind ja die potentielle Energie des oberen Turmteils.“

    Bezogen auf Erdbodenhöhe.

    „Wenn der in Bewegung kommt (Bazants freier Fall durch 3,7 m) dann wirken diese 200 GJ“…

    Nach einer Etage ist erst ein kleiner Teil der potentiellen Energie in kinetische umgewandelt worden; der obere Teil hat sich ja auch noch kaum (relativ zum Boden gesehen) bewegt. Nach der Berechnung da in dem Text sind das 2,105GJ an kinetischer Energie.

    … „doch auf den unteren Turmteil mit 500 GJ ein,“

    Die 2GJ wirken auf den unteren Teil ein, ja. Welche potentielle Energie der hat, ist dabei völlig wurscht. Der obere Teil wird ja nicht dadurch besser oder schlechter abgebremst, wenn der untere Teil aus 10 oder 1000 Etagen besteht.

    „Der untere Turmteil, da E-pot (500 GJ)kann doch gar nichts “zerstören” wie Sie schreiben. Der sthet doch da, völlig unbeschädigt.“

    Der obere Teil fällt auf den unteren, dabei wird eine Kraft zwischen den beiden Teilen aufgebaut, die sowohl auf den unteren als auch auf den oberen Teil wirkt. Die Kraft ist zu groß, als daß die Statik das aushält, die Konstruktion bricht. Da die Konstruktion im oberen und unteren Teil dieselbe ist, werden beide Teile zerstört. Der untere Teil von oben und der obere von unten.

    Wenn ein Auto dem anderen hineinfährt, gehen auch beide Fahrzeuge kaputt.

    Und ich kann es auch zum dritten mal sagen: Die 500GJ sind potentielle Energie und keine Energie, die für die Zerstörung notwendig sind oder irgendeine Auswirkung auf die Wechselwirkung in der Grenzschicht zwischen oberem und unterem Teil hat.

    „Sagt die Formel für Ekin denn nicht genau das aus?“

    Nein, da kommen keine Kräfte drin vor. Wenn man aus einem brennenden Haus aus dem vierten Stock hinunterspringt, macht es für das Wohlbefinden einen erheblichen Unterschied aus, ob man auf Beton oder im Luftkissen der Feuerwehr landet. In beiden Fällen kommt man mit der gleichen kinetischen Energie unten an.

    Zäld

  14. Albert  •  Nov 30, 2011 @23:14

    Danke für die Erläuterungen

    Verständnisproblem:
    Zäld: „Nach einer Etage ist erst ein kleiner Teil der potentiellen Energie in kinetische umgewandelt worden; der obere Teil hat sich ja auch noch kaum (relativ zum Boden gesehen) bewegt. Nach der Berechnung da in dem Text sind das 2,105GJ an kinetischer Energie.“

    Ich hätte jetzt gedacht, bei einem freien Fall über 3,7 m verwandelt sich die gesamte Epot des oberen Turmteils in Ekin. Es kommt doch der gesamte obere Turmteil in Bewegung und bleibt in Bewegung . So hat doch Bazant das berechnet.

    Zäld
    „Der obere Teil fällt auf den unteren, dabei wird eine Kraft zwischen den beiden Teilen aufgebaut, die sowohl auf den unteren als auch auf den oberen Teil wirkt. Die Kraft ist zu groß, als daß die Statik das aushält, die Konstruktion bricht. Da die Konstruktion im oberen und unteren Teil dieselbe ist, werden beide Teile zerstört. Der untere Teil von oben und der obere von unten.“

    Das leuchtet ein. Wenn dann also 20 oder 30 Stockwerke des oberen Teils auf diesem Wege zerstört sind und konsekutiv ca.20 oder ca.30 Stockwerke des unteren Teils, dann gibt es ja gar keinen oberen Turmteil mehr, sondern nur noch Schrott und im Falle der Türme Tonnen von Staub.

    Wenn wir dann weiter in Betracht ziehen dass gemäß den videos der obere und der entsprechende untere Turmteil bis auf auf den zersprengten Baustahl, pulverisiert wurde, mithin eine Menge Masse seitlich in die Luft, bzw. neben die Türme geschleudert wurde, dann ist doch der Ansatz Bazants, der genau diese (die nicht mehr zur Verfügung stehende) eben genannte Masse aufaddiert, falsch.

    Ebenso falsch, wie die 3,7 m angenommener freier Fall, den es ja nicht gab.

    Es hätte dann, wegen des „Verlusts“ an Masse (es wurden Tonnen von Staub und Stahl seitlich ausgeworfen) in die Luft und neben die Türme der Kollaps nach ca.20 oder 30 Stockwerken (=Höhe des oberen Turmteils) also im ca. 90-20=70.Stockwerk oder im ca. 80-30=50.Stockwerk zum Stillstand des „Totalkollapses“ kommen müssen.

  15. Zäld  •  Dez 1, 2011 @00:34

    „Ich hätte jetzt gedacht, bei einem freien Fall über 3,7 m verwandelt sich die gesamte Epot des oberen Turmteils in Ekin“

    Nur die potentielle Energie über die Fallhöhe. Wenn der obere Teil um 3,7m heruntergefallen ist, hat er ja immer noch eine Höhe von ein paar hundert Metern.

    „Es kommt doch der gesamte obere Turmteil in Bewegung und bleibt in Bewegung“

    Natürlich wird er bei jeder Etage etwas abgebremst, aber eben nicht auf Null.

    „Wenn wir dann weiter in Betracht ziehen dass gemäß den videos der obere und der entsprechende untere Turmteil bis auf auf den zersprengten Baustahl, pulverisiert wurde“

    Das ist eine unzulässige Annahme. Oder sie müßte begründet werden.

    „Es hätte dann … nach ca.20 oder 30 Stockwerken … zum Stillstand des “Totalkollapses” kommen müssen“

    Wie lautet die Rechnung dazu?

    Zäld

  16. Akareyon  •  Dez 1, 2011 @09:16

    Im Prinzip lautet die Rechnung so, wie Bazant, Greening et al. sie vorgeben.

    Statt mit konstanter Kraft das Gebäude einzudrücken (E_pot_BlockC=58kt*g*93*u), sollte man jedoch einfach Φ(u*92) davon abziehen — beziehungsweise, wenn man iterativ vorgehen möchte, von jedem K_1,…n (das übrigens ursprünglich erst mit 8.4*W_crushPerFloor=2.1GJ angegeben wird) das Φ(u_n) abziehen. Auch im Modell gibt es nur einen Freifall.

    Doch bleiben wir bei den kaputten Autos. Oder überhaupt: man stelle irgendetwas übereinander. Ein Stapel von 20 „Stockwerken“ sollte reichen. Dann lasse man einen kleineren Teil auf einen größeren fallen. Es wird um eine Beschreibung der erwarteten und im Experiment beobachtbaren Phänomene gebeten!

    Ein Totalkollaps setzt voraus, daß das Gebilde bereits unter enormer Spannung steht, denn es wurde gebaut, sein eigenes Gewicht zu halten. Bei einem „Stoß“ würde der Ruck von der ganzen Struktur abgefangen werden.

    Es gibt jedoch eine Ausnahme, und die wird in den Rechnungen vorgegeben: eine konstante Kraft. Es wird behauptet, es sei die Gravitation, doch die Erde ist bekanntlich in der Gebäudestatik auch vorgesehen, neben anderen Unwägbarkeiten wie Feuer, Wasser und Wind. Sogar doppelt und dreifach. Was kann es noch sein? Masse, Druck und Zug!

    Entweder also, wir legen etwas sehr, sehr schweres oben aufs Dach, oder wir ziehen oder drücken es an einem Seil, einer Feder oder einer Hydraulik nach unten.

    Es gibt Sonderformen davon: das „Kippeln“, wie es bei der schiefen Ebene oder beim Domino-Modell vorkommt. Auch dort steht das System unter „Spannung“. Auch dort reicht ein kleiner Impuls, um es vom metastabilen Zustand auf ein relativ zur Eingangsenergie viel geringeres Energieniveau zu bringen.

    Dann müßte man Absicht vermuten, neuerdings kursiert das Gerücht, die Türme hätten eine „Sollbruchstelle“ gehabt, um im Falle eines Versagens nicht die halbe Stadt mitzunehmen. Raffinierter Mechanismus! Sowas müßte regelmäßig gewartet und überholt werden, um im Ernstfall nicht zu versagen, oder nicht?

    Das ist alles zu absurd, um wahr zu sein. Selbst bei einem Versagen eines ganzen Stockwerks bricht ein Gebäude nicht einfach unter seiner eigenen Last zusammen. Dieser Tag ist ein einziger blinder Fleck in der Geschichte der Gebäudestatik und -mechanik. Als ob neuerdings Stahltürme einfach in sich zusammensacken dürfen, wenn sie irgendwo ein bisschen brennen. Und dann gleich dreimal…

    Wenn es eine Entschuldigung dafür gibt, sollte sie besser sein als die von den „Experten“: das müßte so… ;-)

    Oder vielleicht haben die Flugzeuge die Luft rausgelassen… sehr seltsam.

  17. Zäld  •  Dez 1, 2011 @10:19

    „man stelle irgendetwas übereinander. Ein Stapel von 20 “Stockwerken” sollte reichen. Dann lasse man einen kleineren Teil auf einen größeren fallen.“

    Zum Beispiel: 20 Böden im Regal mit einem Abstand von jeweils 2m übereinander. Man läßt über dem obersten Boden in weiteren 2m Höhe eine Bowlingkugel herunterfallen, die den obersten Boden durchschlägt. Dann hat die Kugel weitere 2m Anlaufstrecke und durchschlägt den nächsten Boden. Und so weiter.

    „Ein Totalkollaps setzt voraus, daß das Gebilde bereits unter enormer Spannung steht, denn es wurde gebaut, sein eigenes Gewicht zu halten.“

    Ja, sein eigenes Gewicht. Nicht das mindestens 10-fache Gewicht, das entsteht, wenn der obere Gebäudeteil auf den unteren fällt. Eher das 30- oder 50fache.

    Unter besonders hoher Spannung muß dabei nichts stehen.

    „Entweder also, wir legen etwas sehr, sehr schweres oben aufs Dach,“

    Genau: Ein ca. 30 Etagen hohes Gebäude, das in sehr kurzer Zeit abgebremst wird und damit sehr hohe Kräfte (= Gewicht) erzeugt.

  18. Akareyon  •  Dez 1, 2011 @11:22

    Das verstehe ich nicht. Gibt es ein Beispiel für etwas, das „sehr hohe Kräfte“ (oder sehr hohes Gewicht) „erzeugt“? Es wird eine Kraft freigesetzt, das ist klar. Doch dieser stehen mehrere Kräfte entgegen (normalerweise), nicht zuletzt die Trägheit der Masse der Struktur darunter und all die Querverstrebungen und Sicherheitsmechanismen gegen Wind und Wetter. Deswegen sprengt man Türme normalerweise von unten nach oben, man reißt dem Gebäude die Füße vom Boden.

    Denn eben jene Bremskraft, die auftreten sollte, um den Fall abzubremsen, indem es den oberen Teil negativ besschleunigt und einen Teil der Kraft in innere Energie umwandelt (Verformung), ist ja so gut wie gar nicht vorhanden. Eigentlich nämlich ist es so, daß die Kraft nur kurzzeitig wirkt und Dinge mehr oder weniger gut „federn“ – rohe Eier, Autos, Papierringe undsoweiter. Stattdessen setzen alle 98 Etagen dem Einsturz nur minimale Kraft entgegen: Φ(u) müßte summa summarum kleiner sein als m*g*u; als hätte das System nur nach einer Entschuldigung gesucht, zu einer nebligen Erinnerung zu werden.

    Damit zurück zum Bowlingkugel-Modell: machen wir eine Versuchsreihe, wie nahe beieinander die Bretter sein müssen, um eine Kugel aus einer bestimmten Fallhöhe abzubremsen, in allen Abständen bis 0. Dann wissen wir um das Verhältnis von der Eingangsenergie zur Ausganggsenergie, die – in welcher Form auch immer, schon im Gebäude steckte. Dabei ist sogar erstmal egal, wie schnell das vonstatten ging. Für Gebäude dieser Größe halten sie jedenfalls einen traurigen Negativrekord…

  19. Zäld  •  Dez 1, 2011 @16:29

    „Gibt es ein Beispiel für etwas, das “sehr hohe Kräfte” (oder sehr hohes Gewicht) “erzeugt”?“

    Eine Masse, die stark beschleunigt wird. F = m*a. Großes a => Großes F. a = Geschwindigkeitsänderung pro Zeitänderung. Oberes Gebäudeteil kommt mit einer bestimmten Geschwindigkeit an und soll durch die oberste Etage des unteren Teils abgebremst werden => Zeitänderung sehr klein => a sehr groß.

    „Doch dieser stehen mehrere Kräfte entgegen“

    Es ist doch eigentlich gar nicht so schwierig: Dieselbe Kraft, die für das (abrupte) Abbremsen des oberen Teils zuständig ist, wirkt gleichzeitg auf den unteren Teil. Da die Kraft sehr viel höher ist als die reine Gewichtskraft des oberen Teils, gibt der untere Teil nach, weil er für solch eine Kraft nicht ausgelegt ist.

    „Denn eben jene Bremskraft, die auftreten sollte, um den Fall abzubremsen, indem es den oberen Teil negativ besschleunigt und einen Teil der Kraft in innere Energie umwandelt (Verformung), ist ja so gut wie gar nicht vorhanden.“

    Deshalb fällt der obere Teil ja auch weiter nach unten. Weil es eben keine ausreichende Bremskraft gibt.

    „Eigentlich nämlich ist es so, daß die Kraft nur kurzzeitig wirkt und Dinge mehr oder weniger gut “federn”“

    Beim WTC wohl eher weniger gut, denn das besteht ja alles aus wenig elastischem Stahl.

    Wenn ein Stahlträger um optimistische 10cm federn darf, ohne nachzugeben (an den Befestigungspunkten wäre das schon zu viel, denn dann wäre er losgelöst), würde das bedeuten, daß das 37-fache des Normalgewichts auf den Träger einwirken würde (3,7m Fallhöhe geteilt durch 10 cm Bremsweg).

    „Stattdessen setzen alle 98 Etagen dem Einsturz nur minimale Kraft entgegen“

    Die Etagen setzen dem oberen Teil genau so viel Kraft entgegen, wie die Etagen zum Brechen brauchen.

    „Φ(u) müßte summa summarum kleiner sein“

    Was soll denn ‚u‘ sein?

    „machen wir eine Versuchsreihe, wie nahe beieinander die Bretter sein müssen, um eine Kugel aus einer bestimmten Fallhöhe abzubremsen, in allen Abständen bis 0.“

    Völlig nutzlose Versuchsreihe. Wenn die Bretter alle den Abstand d haben, die Kugel aus einer Höhe d über dem obersten Brett losgelassen wird und das oberste Brett dabei durchschlagen wird, dann werden logischerweise auch alle anderen Bretter durchschlagen, da die Kugel über jedem Brett aus einer Höhe von d auf das Brett herunterfällt.

    „Dann wissen wir um das Verhältnis von der Eingangsenergie zur Ausganggsenergie, die – in welcher Form auch immer, schon im Gebäude steckte.“

    Die potentielle Energie des Gebäudes kann man einfach ausrechnen. Wurde ja schon gemacht. Aber was soll die Ausgangsenergie sein? Die beim Zusammenfall freigesetzt bzw. umgewandelt wurde? Die ist gleich der potentiellen Energie des Gebäudes vor dem Zusammenbruch.

    Zäld

  20. Akareyon  •  Dez 1, 2011 @17:00

    Warum wirkt dieser Impuls, anders als bei allen anderen bekannten Strukturen und Stapeln, 14 Sekunden und 98 Stockwerke lang? Bei einem robusten Kern aus Baustahl erster Güte darf man wohl erwarten, daß der Ruck mit fast 4500m/s durch das Gerüst jagt und damit schon innerhalb der ersten Zehntelsekunde durch den kompletten Turm aufgefangen wurde (so, wie wenn man einen Stein ins Wasser schmeißt). Das ist es nämlich, was Gebäude normalerweise tun: Kräfte ableiten.

    Aber doch nur statische…? Naja, Häuser haben eine Dynamik. Auch die Türme hatten eine ausgeklügelte „Dynamik“, so waren die Zwischenböden über Kunststofffedern mit dem Perimeter verbunden, um die Windlasten sanfter zu übertragen, damit die Leute drin nicht seekrank werden. Ist es vernünftig, anzunehmen, daß ein solches Haus sein eigenes Gewicht nicht abfedern kann? Wenn es durchbräche, könnte man es noch verstehen. Aber es frißt sich ja selbst von oben auf. Was ist das für ein Voodoo?!

  21. Albert  •  Dez 1, 2011 @20:56

    Hallo Zäld,
    danke für die Erläuterungen, wobei mir das mit der Bewegung des gesamten oberen Turmteil und nur ekin über 3,7 m unklar bleibt.
    Liegt das daran, weil nach dem postulierten aber in der Wirklichkeit bei einem Versagens „Kollaps“ (das Versagen der Haltestrukturen) nicht stattgefunden Fall über ein Stockwerk=3,7 m, eine wenn auch minimale Abbremsung des oberen Turmteils erfolgen sollte?
    Gleichzeitig wird aber an diesem Ort auch die Zermahlung der Etage eingeleitet, diese „Arbeit“ verschlingt doch auch Energie? Und zwar die des oberen Turmteils als auch die des unteren Turmteils.
    Und die zur Seite herausgeschleuderten Tonnen von Staub und Stahl, dürfen doch nicht als Masse aufaddiert werden, das ist doch Betrug!
    Am ground zero, fand sich im Perimeterbereich der Türme doch kein riesiger Haufen von Stahl , Turminhalt und Etagen, sondern schön verteilt über die vier Himmelsrichtungen , jede Menge Stahl und Staub und sogut wie keine Etagen Betonteile.
    Gehen wir also in die Realität:
    Eine Abbremsung gab es z.B. beim Nordturm nicht. Da rauschte der obere Turmteil plötzlich und mit steigender Geschwindigkeit ab:
    Das kann man schön auf videos sehen: Totalversagen des inner cores mit konsekutiver Beschleunigung des oberen Turmteils , bzw. des hat truss als Bezugspunkt, hier z.B.des Nordturms, nach unten:
    http://www.youtube.com/watch?v=NWmNoNRgJaw&feature=results_video&playnext=1&list=PL622C7B0FFE12E2EF
    Die Beschleunigung war zwar keine wie beim freien Fall, sondern „nur 6,31″ m/s2 , aber die ist ja auch nicht von Pappe und die wurde bis unten (zu ground zero) durchgehalten!!
    Und da wurde auf den ersten 20 Etagen (laut Diagramm) nichts abgebremst.
    Wie ist das erklärbar Zäld?
    Auf meinen Vorhalt: „Den freien Fall über ein Stockwerk, 3,7 m , den Bazant annnimmt, hat es ja nicht gegeben,” antworteten Sie Zäld:
    „Darum geht es bei diesem Blogeintrag hier aber, der beschäftigt sich mit dem was passiert (oder nicht passiert), wenn der obere Gebäudeteil eine Etage herunterfällt.“
    Nun sehen wir im video, dass dies ja gar nicht stimmt, mit dem Herunterallen über eine Etage und Abbremsen, da baut sich eine Beschleunigung des oberen Turmteils auf, ohne Abbremsung.
    Nochmals meine Frage: eWie ist das erklärbar Zäld? Berechnungen sollten sich doch an der Wirklichkeit, den Tasachen orientieren oder nicht?
    Zäld
    Zäld: „Völlig nutzlose Versuchsreihe. Wenn die Bretter alle den Abstand d haben, die Kugel aus einer Höhe d über dem obersten Brett losgelassen wird und das oberste Brett dabei durchschlagen wird, dann werden logischerweise auch alle anderen Bretter durchschlagen, da die Kugel über jedem Brett aus einer Höhe von d auf das Brett herunterfällt.“
    Die Bowlingkugel ist doch hier als gesamter oberer Turmteil aufzufassen?
    „Bäld:Ich nehme an, Bazant sprach nicht davon, daß der Piledriver unkaputtbar sein müsse.
    Albert: Nun, er meinte, dass dieser pile driver oberer Turmteil den unteren Turmteil bis unten durch (ground zero) zerstört hätte.
    Deshalb erneut meine Frage: “glauben Sie Zäld, dass diese 200 GJ potentielle
    Energie,(falsch) umgewandelt in kinetische Energie ober meinethalben die Masse von 18 000 t oberer Turmteil , ausreichten den unteren Turmteil komplett (bis unten durch und dazu noch völlig symmetrisch!) zu schreddern”?
    Wenn Sie statt „piledriver“ die (unkaputtbare) Bowlingkugel annehmen, dann ist dies natürlich möglich, nur berücksichtigt dieses z.B. nicht: Der Bowlingkugel obere Turmteil lagen mehrere Bowlingkugeln unter Turmteil im Weg.
    Albert : “Ich hätte jetzt gedacht, bei einem freien Fall über 3,7 m verwandelt sich die gesamte Epot des oberen Turmteils in Ekin”
    Bäld: „Nur die potentielle Energie über die Fallhöhe. Wenn der obere Teil um 3,7m heruntergefallen ist, hat er ja immer noch eine Höhe von ein paar hundert Metern.“
    Wenn dies so ist, warum schrieben Sie dies:
    Zäld: „Wieso “gegen”? 200GJ potentielle Energie vom oberen Teil plus 500GJ vom unteren Teil stehen für die Zerstörung des Gebäudes zur Verfügung.
    Es ist doch nicht möglich dass 200GJ piledriver (oberer Teil) 500 GJ (unterer Teil zerstören.
    Das hebt sich doch bei ca. 300 GJ auf, oder nicht?
    Das ist doch der Knackpunkt an Bazants „progressiven Kollaps“, der seinen piledriver offensichtlich erst an ground zero kaputtbar macht.

  22. Akareyon  •  Dez 2, 2011 @03:16

    Tschuldigung, die Frage nach Φ(u) erschließt sich mir jetzt auch… könnt Ihr englisch? Dann sei diese Lektüre empfohlen. Φ(u) ist in „Mechanics of progressive collapse“ die Energie, die das Gebäude abreißt, und zwar nach Fig. 3 das Integral des F(u)-Auslenkungsdiagramms für einen Stahlträger, der mit konstanter Kraft über eine Strecke u eingedrückt wird. Davon muß man noch m*g abziehen – die bereits wirkende Gewichtskraft.

    Die wird von Bazant & Verdure von vorneherein so hoch angesetzt, daß sie das Gebäude nach unten „zieht“ wie beim Domino-Effekt, denn dann reicht es, wenn ein kleiner Impuls jedes Stockwerk nur ein wenig auslenkt, um das „Drehmoment“ zu überwinden und einen sich fortpflanzenden Kollaps zu garantieren.

    Statt von einem Sicherheitsfaktor von 2 bis 3 (!) wird in „Why did the WTC collapse?“ von einem „Kippelfaktor“ von weniger als 31/110 ausgegangen; sich ergebend aus dem 31-Fachen der angenommenen („idealen“) ursprünglichen Stoßkraft beim Aufprall, die sich – über alles – durch 110 Stockwerke verstärkt (und im Keller eine Vollbremsung hinlegt).

    Laut Bazant & Verdure haben sich drei Gebäude so verhalten:

    (Vgl. Fig. 4a im Originalbeitrag)

    Auf die Frage, auf die es ankommt, wird nicht eingegangen: woher kommt ΔF_a, d.h., wenn sich an F(u) (bzw. F_c) angeblich für die meisten Stockwerke nichts geändert hat?

    In diesem Zusammenhang ist Φ(u) die Fläche zwischen F(u) bzw. F_c und m*g, also W_c und W_b kombiniert; die Energie bzw. Arbeit, die beim Durchgang durch ein Stockwerk benötigt wird bzw. „gewonnen“ wird (aus E_pot).

  23. Albert  •  Dez 6, 2011 @15:31

    Seltsamerweise verstummt Zäld, nach dem einige unangenehme Fragen und gestellt werden und klare, nachmessbare Tatsachen genannt werden:
    ……………
    Gehen wir also in die Realität:

    Eine Abbremsung gab es z.B. beim Nordturm nicht. Da rauschte der obere Turmteil plötzlich und mit steigender Geschwindigkeit ab:
    Das kann man schön auf videos sehen: Totalversagen des inner cores mit konsekutiver Beschleunigung des oberen Turmteils , bzw. des hat truss als Bezugspunkt, hier z.B.des Nordturms, nach unten:
    http://www.youtube.com/watch?v=NWmNoNRgJaw&feature=results_video&playnext=1&list=PL622C7B0FFE12E2EF
    Die Beschleunigung war zwar keine wie beim freien Fall, sondern “nur 6,31″ m/s2 , aber die ist ja auch nicht von Pappe und die wurde bis unten (zu ground zero) durchgehalten!!
    Und da wurde auf den ersten 20 Etagen (laut Diagramm) nichts abgebremst.
    Wie ist das erklärbar Zäld?
    Auf meinen Vorhalt: “Den freien Fall über ein Stockwerk, 3,7 m , den Bazant annnimmt, hat es ja nicht gegeben,” antworteten Sie Zäld:
    “Darum geht es bei diesem Blogeintrag hier aber, der beschäftigt sich mit dem was passiert (oder nicht passiert), wenn der obere Gebäudeteil eine Etage herunterfällt.”
    Nun sehen wir im video, dass dies ja gar nicht stimmt, mit dem Herunterallen über eine Etage und Abbremsen, da baut sich eine Beschleunigung des oberen Turmteils auf, ohne Abbremsung.
    Nochmals meine Frage: wie ist das erklärbar Zäld? Berechnungen sollten sich doch an der Wirklichkeit, den Tatsachen orientieren oder nicht?
    ………….

    Wir dürfen also davon ausgehen, dass nach dem zweifelsfei nachgewiesenen Verhalten des Nordturmoberteils, der innere Kern des Nordturms (Ausmass 30×45 m) zum Grossteil gesprengt wurde. Eine plausiblere Erklärung als Sprengung des inneren Kerns erschliesst sich mir aus den von Chandler gemessenen und von Akareyon „Statt von einem Sicherheitsfaktor von 2 bis 3 (!) wird in “Why did the WTC collapse?” von einem “Kippelfaktor” von weniger als 31/110 ausgegangen“
    aufgedeckten Tatsachen bzw. Fakten nicht.

    Ein Kollaps allein aufgrund der Schwerkraft, wie Bazant und Mitstreiter in unter Missachtung der tatsächlichen Geschehnisse „errechneten“ hat nicht und konnte nicht stattfinden.

  24. Akareyon  •  Dez 7, 2011 @15:45

    Zwei Einwände, Albert, einen persönlichen und einen sachlichen.

    Bitte, wir wollen uns nicht streiten. Zäld hat nicht unrecht mit dem, was er sagt, kommt, wie Bazant, nur zu anderen Schlüssen, nämlich, daß die Gravitation die einzige Zugkraft war und das ganze Gebäude halt konstruktionsbedingt „unter Spannung“ stand.

    Und auch der sachliche Einwand ist damit eher formaler Natur: auch die „Sprengung“ ist neben der „Metastabilitätshypothese“ (eingebauter Domino-Faktor) zunächst nur eine Therie von vielen und hat ebenso ihre Schwachstellen. Wir haben immer noch nicht über Zauberei und Ausserirdische geredet :-)

  25. Albert  •  Dez 10, 2011 @21:48

    Weshalb war der untere Turmteil, konstruktionsbedingt unter mehr Spannung als die vorhergehenden 30 Jahre. Wegen dem „Flugzeugeintrag“?

    Bazant hat sein „Erstlingswerk“ zwei Tage nach dem 11.9.01 in popular mechanics (nicht peer reviewed) veröffentlicht.
    Er rechnet unter anderen mit einem freien Fall des oberen Turteils von 3,7 m.
    Allein das reicht aus, um diese „progressive collapse theory“ in die Tonne zu stopfen.

    Chandler hat neben dem zitierten video auch einen Aufsatz: http://www.journalof911studies.com/volume/2010/ChandlerDownwardAccelerationOfWTC1.pdf
    veröffentlich und schreibt (richtigerweise):
    The undamaged lower section of the building was built to support several times the
    weight of the material above it, but whether or not we take the safety factor into account, the reduced force exerted by the falling mass could not have been what caused the violent destruction of the building seen in numerous videos. The persistent acceleration of the top section of the building is strong confirmation that some other source of energy was used to remove the structure below it,allowing the upper block to fall with little resistance.

    Dem ist doch nicht mehr viel hinzuzufügen?

  26. Akareyon  •  Dez 15, 2011 @11:09

    Er rechnet unter anderen mit einem freien Fall des oberen Turteils von 3,7 m.
    Allein das reicht aus, um diese “progressive collapse theory” in die Tonne zu stopfen.

    Und zwar mit Anlauf! Grundsätzlich fand ich die Idee aber nicht schlecht, denn so ein Modell soll ja nicht die Wirklichkeit darstellen, sondern einen Ausschnitt aus der Wirklichkeit und insofern ist der Gedankenansatz überhaupt nicht übel. Zumal selbst unter solch extremen Bedingungen höchstens drei oder vier Stockwerke eingedrückt worden wären, wenn der Professor da nicht so rumgefudelt hätte mit seiner „Mathematik“.

    Dem ist doch nicht mehr viel hinzuzufügen?

    Eigentlich nicht. Egal, wie man es dreht und wendet: die Türme wurden gezerrt, gezogen, gedrückt, zerquetscht, verflüssigt, zerstäubt, pulverisiert. Jeder, der behauptet, der Kollaps wäre unvermeidlich gewesen, sagt: die Türme standen nicht, sondern sie hingen (an einer langen, unsichtbaren Kette vom Himmel oder in sich). Aber wie erklärt man das jemandem, der der festen Überzeugung ist, daß sich das so gehört? Das geht doch nur, indem man sich die Quellen, auf die derjenige sich stützt, mal genauer anschaut, anstatt sie von vorneherein als Mumpitz abzufertigen und mit einem anderen Experten beweisen zu wollen, daß das alles hanebüchener Unsinn ist.

    Das Problem ist doch, daß einer ernsthaften Untersuchung im Kern ein argumentum ad ignorantiam entgegensteht: „das würde ja bedeuten, daß die Türme gesprengt worden sind. Wer würde so etwas tun? Haben die Taliban heimlich die 220 Stockwerke geriggt? Hat George W. Bush die Kernstützen mit einer Nagelfeile angesägt?“ Dabei ist es vollkommen unwichtig (erstmal), wer, wie und wieso, und ich finde persönlich, daß die Wahrheits-Bewegung da den zweiten Schritt vor dem ersten macht und sich etwas zu sehr auf die Controlled-Demolition-Theorie versteift, bevor überhaupt eine Einigung darüber erzielt wurde, daß Türme sich nicht einfach in sich selbst einfalten (was ich Professor Bazant schrieb, meine ich ernst: unsere Generation wird sich vor der nächsten davor verantworten müssen, warum sie über ein Jahrzehnt auf die „math magic“ reingefallen ist wie die Generation vor uns erklären mußte, wie sie auf diesen 1000jähriges-Reich-Sülz reinfallen konnte).

    Ich stehe immer noch auf dem Standpunkt, daß Lord Voldemort mit dem Todesstern die Matrix resettet hat. Aber dazu mehr, wenn ich wieder den Kopf frei hab, ich hab jetzt erst alles Quellenmaterial zusammen: Harry Potter Band 6, The Matrix und die Romanfassung von Star Wars im Sammelband.

    Ein Leckerli schonmal aus Harry Potter and the Half-Blood Prince, erste Seite, der stream of consciousness des Muggel-Premierministers:

    How on earth was his government supposed to have stopped that bridge collapsing? It was outrageous for anybody to suggest that they were not spending enough on bridges. The bridge was less than ten years old, and the best experts were at a loss to explain why it had snapped cleanly in two, sending a dozen cars into the watery depth of the river below.

    „Snapped cleanly in two“ – interessanter failure mode für eine Brücke, aber die gehören zum Spezialgebiet von Professor Bazant. Jede Wette, er hätte dem Muggel-Premierminister gern ein Papier geschrieben, in dem er den Kollaps als mathematisch unausweichlich beschreibt :-)

  27. menschlich korrekt  •  Jul 25, 2013 @19:17

    Danke für diese Fleißarbeit!
    Das wird Paul Schreyer von 9/11 facts gefallen.

  28. Roland  •  Aug 14, 2014 @15:32

    Hm, ich habe das Gefühl, der Autor hat vergessen, die beim Einsturz/Fall weiter zunehmende Umwandlung von Lageenergie in Bewegungsenergie zu berücksichtigen. Er tut so, als stünden nur die anfänglichen 2,1 GJ zur Verfügung und unterschlägt die zusätzlichen 2,1 GJ, welche mit jedem weitern Stockwerk tiefer hinzukommen.

    Nach meiner Berechnung ist die Einsturzzeit von ca. 12 s überhaupt kein Problem und es genügte tatsächlich, nur wenige anfängliche Stockwerke mit Schneidladungen zu präparieren.

    Der Schmelzfluß wurde auch filmisch festgehalten und er ist der absolute Beweis für einen Insidejob. Die Flugzeuge samt ob oder auch nicht spielen hingegen keinerlei Rolle.

    Schmelzfluß, Nanothermit deutet dann auf US-Militär und Regierung und die tanzenden Israelis, welche das Ereignis dokumentieren sollten, nun da wissen wir sowieso, wer die Täter waren.

    Zwischen dem Amboß und Hammer baut sich auch ein Druck auf, welcher die Träger durchaus mit hoher Geschwindigkeit nach außen schießen kann und Staubwolken seitlich ebenso. Da mußte bis vielleicht im Keller an den zentralen Säulen nichts weiter gesprengt werden.

    Das Abbruchverfahren ist bei Hochhäusern heutzutage sogar Standard. Man präpariert ein einziges Stockwerk und das Restgeschehen geschieht wie beim WTC, identisch! Es genügt dabei, mit einem Seil und Bagger eine einzige Wand herauszuziehen und schon stürzt das Hochhaus ohne Sprengung komplett zusammen. Natürlich nur, wenn es ausreichend hoch ist. Bei Hundehütten ist dies noch nicht gelungen.

  29. Akareyon  •  Aug 14, 2014 @18:32

    Hm, ich habe das Gefühl, der Autor hat vergessen, die beim Einsturz/Fall weiter zunehmende Umwandlung von Lageenergie in Bewegungsenergie zu berücksichtigen. Er tut so, als stünden nur die anfänglichen 2,1 GJ zur Verfügung und unterschlägt die zusätzlichen 2,1 GJ, welche mit jedem weitern Stockwerk tiefer hinzukommen.

    Nein. Der Kommentator übersieht, daß die 2,1 GJ nur bei einem Freifall zur Geltung kommen. Bei jedem weiteren Stockwerk, das zerbröselt wird, muß die für die Verformung erforderliche Energie abgezogen werden. Die Kritik am Werk Bazants besteht eben darin, daß es keine (befriedigende) Erklärung dafür gibt, daß die „Reibungskraft“ so gering war.

    Nach meiner Berechnung ist die Einsturzzeit von ca. 12 s überhaupt kein Problem und es genügte tatsächlich, nur wenige anfängliche Stockwerke mit Schneidladungen zu präparieren. […] Das Abbruchverfahren ist bei Hochhäusern heutzutage sogar Standard. Man präpariert ein einziges Stockwerk und das Restgeschehen geschieht wie beim WTC, identisch! Es genügt dabei, mit einem Seil und Bagger eine einzige Wand herauszuziehen und schon stürzt das Hochhaus ohne Sprengung komplett zusammen. Natürlich nur, wenn es ausreichend hoch ist. Bei Hundehütten ist dies noch nicht gelungen.

    Der Kommentator meint offensichtlich die sog. Vérinage und ist gut beraten, sich die im Internet veröffentlichte Patentschrift zu diesem Abrißverfahren aufmerksam durchzulesen und besonderes Augenmerk auf die darin ebenfalls enthaltenen schematischen Schaubilder zu legen, da eben dort ausführlich beschrieben wird, daß es (aus gutem Grunde, nämlich den thermodynamischen Gesetzmäßigkeiten) eben NICHT reicht, „ein einziges Stockwerk“ zu präparieren, sondern im ganzen Gebäude gezielt Wände herausgebrochen, diese mit hydraulischen Zylindern (franz. vérin!) ersetzt und die übrigen mit Seilen und Flaschenzügen gegeneinander verankert – kurz, die Statiken der Gebäude zu Mechaniken umgerüstet und somit Reibungskräfte subtrahiert – werden müssen.

    Das Begleitmaterial lädt zu mannigfaltigen Interpretationen ein, weshalb der Autor wohlweislich davon abgesehen hat, mit der Deutung von Schmelzfluß, getoasteten Autos, Insider-Informationen, Whistleblowern, Überlieferungen von Larry Silversteins Frühstücksgewohnheiten, zeitgleichen Luftraumverteidigungsübungen und Wirbelstürmen über dem Atlantik, Augen- und Ohrenzeugenberichten, Farbschattierungen von Rauchwolken usw. usf. vom Wesentlichen (dem Verbrechen der wissentlichen und mutwilligen Verunklarung der Kollaps-Problematik durch NIST sowie Bazant et al.) abzulenken.

    Israelis haben allen Grund, zu tanzen, da es sich bei der sirtaki-ähnlichen Hora um einen geselligen, fröhlichen und lebenslustigen Tanz handelt, der besonders gut zu althergebrachten Weisen wie „Havah Nagila“ passt. Inwieweit sich daraus eine Täterschaft ableiten oder konstruieren lassen sollte, bleibt wohl zurechtzuphantasieren dem geschätzten Kommentator vorbehalten.

  30. Roland  •  Aug 14, 2014 @22:01

    NIST hat natürlich zunächst genau die Version „angeboten“, welche der Wahrheit entspricht. Und dies ist in diesem Fall tatsächlich die Pfannkuchentheorie. Natürlich log NIST über die Ursache, nämlich das Zerschneiden der Säulen mit Thermit über vielleicht 1-3 Stockwerken.

    Deine Energiesubtraktion spielt bei 1/31 der 2,1 GJ sowieso keine Rolle mehr. Nehmen wir einfach einmal einen Sicherheitsfaktor von 2 an und eine Schadenshöhe von 300 m. Der Emodul von Stahl beträgt 21000 kp/mm² und die Zugfestigkeit max. 50 kp/mm². Nehmen wir daher eine Ruhespannung von 25 kp/mm² an und eine zusätzliche Verformungsspannung von 25 kp/mm² entsprechend „Faktor 2″. Das bedeutet, die 300 m Stahlsäulen können um 25/21000 * 300 m = 0,36 m bis zum Bruch gestaucht werden.

    Die 58000 t bei 25 kp/mm² Ruhespannung bedingen einen Stahlquerschnitt von 2,3 m². Die Energieaufnahme von 25 bis 50 kp/mm² Bruchspannung bei 0,36 m Stauchung beträgt dann 0,3 GJ ( (25+50)/2 * 2,3 * 0,36 Bratwürste) .

    2,1 GJ stehen nach einem Stockwerk Fall zur Verfügung und das ist mehr als 0,3 GJ für die Zerstörung.

    Das Gebäude bricht also ohne Sprengstoff zusammen!

    Nach diesem Stockwerksbruch stehen 1,8 GJ zur Verfügung und nach weiteren 3,7 m erhöht sich dies um weitere 2,1 GJ + die Energie dieses einen Stockwerks. Also ca. 3,9 GJ und so geht das immer weiter. Der Hammer beschleunigt sich also ordentlich.

    Die offizielle NISTversion wird jedoch durch den Schmelzfluß widerlegt. Ebenfalls die Sprengstofftheorie, welche man wirklich nicht braucht bzw. nur an wenigen strategisch wichtigen Punkten. Im WTC gab es keine tragenden Wände.

    Der Schmelzfluß ist der wesentliche Punkt und aus diesem Grund benötige ich auch keinerlei Flugzeuge, Atombomben, Bankertransaktionen oder Frühstückseier :)

  31. Akareyon  •  Aug 15, 2014 @13:06

    Gestern ist es mir nicht aufgefallen, heute kann ich nicht drüber hinwegsehen. Wir haben hier ein Problem, Roland.

    Anders als der Betreiber von deutscher-freiheitskampf.com (registriert bei Domains by Proxy, LLC, wildwestdomains.com) befinden sich Server, Inhaber und Domain der Dugarun im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland. Deren Legislative hat es in ihrer unergründlichen Weisheit und zu Wohl und Vorteil gewisser anderer Werte, Normen und Ziele für richtig befunden, die Menschenrechte hier und da maßvoll einzuschränken. Das kann mir gefallen, muß es aber nicht, in jedem Falle bin ich es, der sich nach der hier gültigen Rechtsprechung zu verantworten hat, u.a. auch für von Gästen eingestellte Inhalte. Hierzu zählt auch der Link auf Euren Artikel bezüglich der Gaskammertemperaturen inklusive all der Seitenleistenbildchen, die verdeutlichen, daß Adolf Hitler für den Betreiber eigentlich ein total dufter Typ und dessen Wahnvorstellungen eher visionäre Ideen prophetischer Dimensionen sind, obwohl seine Bilder größtenteils lausig, seine literarischen Machenschaften gähnend langweilig (wenn nicht gerade unfreiwillig komisch), seine Heerführung desaströs und seine Untauglichkeit als Vertreter der deutschen Nationen und ihrer Völker evident waren. Es geht aber nicht darum, ob wir unterschiedlicher Meinung sind oder nicht, ob unsere Geschmäcker sich ähneln oder nicht – ich habe gewiß sogar eine vergleichbare Schwäche für den geschmackvollen Umgang mit Bastarda-Typen – es geht schlicht darum, daß ich keine andere Wahl habe, als den Link zu löschen oder mich darauf einzustellen, von irgendwelchen Klagehanseln oder Vertretern der Obrigkeit, legitim oder nicht, teure Post zu kriegen. Daß das nicht wirklich eine Wahl darstellt, wenn man so eine Webseite ohne Gewinnerzielungsabsicht betreibt, ist offenbar; ich bedanke mich für das Verständnis.

    Welche Bedeutung den von Euch verlinkten Rechenspielen beizumessen sind, wird im Folgenden klar:

    Das bedeutet, die 300 m Stahlsäulen können um 25/21000 * 300 m = 0,36 m bis zum Bruch gestaucht werden.

    Dit hätt Euch aber selber auffallen müssen. 300 Meter allerfeinster Baustahl sollen brechen, wenn man sie um ein Promille auf 299,64 Meter staucht? Da kann ja was nicht stimmen, bitte den Rest auch nochmal nachrechnen oder bei Bedarf mal Bilder-Google-Suche anschmeißen und gucken, wie sich ein in der Horizontalen mittig aufgehängter Kastenträger von 12 Metern Länge unter dem eigenen Gewicht biegt wie ein Flitzebogen.

    Das berühmte, oft angeführte Pfannenkuchen-Phänomen ist, wie schon oft erwähnt, kaum auf die Türme übertragbar. Häuser in Taifun-Gebieten wurden mit schweren Dächern ausgestattet, damit diese nicht vom Winde verweht werden. Kamen die Kräfte nun – wie in Kōbe – in Form tektonischer Bewegungen durch das Fundament und brachen so das Tragwerk, zerdrückten diese schweren Dächer die Häuser unter ihrer Last (siehe auch hier).

    Was wieder nicht zur Sprache kam — bevor wir uns weiter Elastizitätsmodul und Flächenträgheitsmoment um die Ohren kloppen: die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Stoßwelle im Baustahl (übrigens auch abhängig von Young’s Modulus). Beim klassischen Stoß wird nur der Bereich in der Nähe des Stoßpunkts verformt – warum? Ist doch einfach. Normalerweise hätten sich in der Zeit, die ein einziges Stockwerk gebraucht hätte, sich von den 2,1GJ verformen zu lassen, die Kräfte über die komplette Konstruktion verteilt und wären dabei in innere Energie umgewandelt worden. Stattdessen jedoch konzentrierten sich die Kräfte stets auf das jeweils nächste Stockwerk in der Kettenreaktion, was – physikalisch gesprochen – nur den Schluß zuläßt, daß das gesamte Gebäude unter enormer Spannung stand, das System metastabil war und 30 Jahre lang nur darauf wartete, endlich in sich zusammenkippen zu dürfen.

    Schließlich und endlich kann immer wieder nur dazu aufgerufen werden, die Kompressionsmechanik der Zwillingstürme in einem Modell zu simulieren. Das Maß an Balanciererei und Tüftelei wird den praktischen Experimentator bald davon überzeugen, daß hohe Gebäude sich neigen, kippen, biegen, abbrechen vielleicht gar, doch sich nicht unter ihrem eigenen Gewicht komprimieren wie ein geplatzter Luftballon, es sei denn, sie sind unter besonders großen Mühen und Anstrengungen darauf ausgelegt, was wiederum die Frage aufwerfen sollte, wer zum Kuckuck solche Häuser baut und warum.

    Und ganz zum Schluß noch was zum Schmelzfluß: wenn Analyse und Beurteilung des Bildmaterials Eurer Meinung nach genügend Substanz hergeben, um das Fundament für weitere sichere Schlußfolgerungen zu legen, wäre ich nicht abgeneigt, einer integeren Beweisführung meine Aufmerksamkeit zu schenken. Bis dahin betrachte ich die Debatte hierum um ein weiteres Puzzlestück im Rätsel, doch im Großen und Ganzen als Ablenkung vom Elefanten im Raum: dem Phänomen der katastrophalen Selbstkomprimierung der Zwillingstürme des Welthandelszentrums.

  32. Roland  •  Aug 15, 2014 @18:50

    Ich habe bei meiner Berechnung natürlich das Knicken völlig vernachlässigt. Zu „Deinen“ Gunsten! Gleiches gilt für andere Umstände, welche nur weiter zeigen würden, daß die 0,3 GJ aufgenommene Energie in Wirklichkeit noch viel geringer sein werden.

    Ansonsten ist es tatsächlich so, daß Stahl eine Druckfestigkeit hat, welche ungefähr ähnlich groß wie die Zugfestigkeit ist. Im Gegensatz zu z.B. Beton. Anhand des Emoduls kann man sich die entsprechende Verformung ausrechnen: sigma / Emodul * Länge = Längenänderung.

    Wir haben auch nicht einen waagrechten Kastenträger vor uns, der durch sein eigenes Gewicht belastet wird. Sondern einen auf Druck und Knickung belasteten Stab, der zudem noch durch seitliche Kräfte beim Hammerschlag belastet wird. Die +25 kp/mm² Zusatzlast sind also bereits im Sinne von maximalen Grenzwert geschönt und in der Realität gar nicht erreichbar.

    Dein Einwand „Schallgeschwindigkeit“ geht leider auch in die falsche Richtung :) Weil dies den möglichen Federweg nur verkürzen würde und daher die lokale Belastung nur weiter erhöht bzw. die Energieaufnahme verringert. Gleiches gilt natürlich die normalerweise zu berücksichtigende Massenträgheit beim Zusammenstauchen, welche ebenfalls nur zu höheren Belastungen führt.

    Daher ist „meine“ Methode des extremen Vereinfachens und Arbeiten mit den Grenzwerten und der damit aufgezeigtenmaximalen Energieaufnahme zielführend. Anders wäre es, wenn die Zahlenverhältnisse „grenzwertig“ wären. Etwa dann, wenn nur 0,2 GJ für den Hammer zur Verfügung stünden und die erste Überschlagsrechneung 0,3 GJ Energieaufnahme zeigt. Dann muß man sehr viel berücksichtigen, um zu einem fundierten Urteil zu kommen.

    Wir haben es hier also mit einem Problem zu tun, welches bereits überschläglich entschieden werden kann. Und ich war mit meiner Zusatzbelastung von 25 kp/mm² bereits sehr großzügig. Da bei nur 10 kp/mm² der mögliche Federweg nur geringer gewesen wäre. Und ich habe Deinen Faktor 2 Sicherheit unterstellt :)

    Der stockwerkeweise Abbau ist mit auch dadurch bedingt, daß beim Herunterfallen des Hammers die Luft zwischen Fußboden und Decke stark komprimiert wird. Den Effekt kannst Du auch hören, wenn Du eine Platte waagrecht auf den Fußboden fallen läßt: Es knallt. Das ist die komprimierte Luft zwischen Fußboden und Platte, welche dann seitlich herausschießt.

    Nach 40 % des Fallwegs zwischen Decke und Fußboden beim WTC beträgt der Druck auf die Außenwand infolge der adiabaten Verdichtung bereits 2 bar, also 1 bar Überdruck oder 10 t je m²! Das ist schon recht ordentlich. Dies veranlasst dann die Stahlsäule, mehr oder weniger stockwerkeweise nach außen wegzufliegen. Und der Fußboden selbst hält vielleicht 1 t/m² statisch aus, dynamisch wegen der Massenträgheit natürlich noch mehr. Deshalb wird die Außenfassade einfach weggepustet!

    Zwischendurch breitet der Druck sich auch im Gebäude aus, je nach Kanälen/Treppenhäusern/offenen Türen, sodaß es auch unterhalb der Einsturzfront hie und da zu kleineren Explosionen kommen kann. Wenn nämlich ein Raum auch nur unter 0,1 bar Überdruck kommt, bricht bereits der Fußboden durch und es staubt dabei ganz ordentlich. Der Dreck bläst dann durch das Fenster.

    Zum Schmelzfluß bekommst Du hier eine integre Beweisführung samt Video am Ende:

    „Auch wenn über die Durchführung der Attacken etliche Grundfragen offen bleiben, weisen beobachtbare Schlüsseldetails bereits auf die Täterschaft hin. Sehr wesentlich ist ein im Video beobachtbarer Schmelzfluß aus geschmolzenem Stahl, welcher aus einem Gebäude kurz vor dem Kollaps plötzlich tonnenweise herausschießt. Stahl hat eine Schmelztemperatur von 1500°C, und um Stahl in kurzer Zeit zum Schmelzen zu bringen, sind noch weitaus höhere Temperaturen nötig.

    Daß es sich hierbei um Stahl handeln muß und nicht etwa um Aluminium, welches bei 650°C schmilzt und hierbei rot fast unsichtbar leuchtet, geht aus einer weiteren Detailbeobachtung hervor. In einem Videoausschnitt sieht man gerade produzierte Schmelze abtropfen, weißglühend.

    Aluminium würde bei Erreichen seiner Schmelztemperatur ebenfalls abtropfen, jedoch nur mit seiner Schmelztemperatur von 650°C und das wäre kaum sichtbar. Es kann sich bei diesem gesehenen weißleuchtendem Material daher nur um Stahl handeln. Dies waren die Schlüsselbeobachtungen.

    Kein Brand der Welt kann Stahl zum Schmelzen bringen und selbst wenn, muß das Feuer oder der heiße Raum mindestens genauso weißglühend leuchten wie der geschmolzene Stahl. Man sieht jedoch, daß der Schmelzfluß aus einem dunklen Raum herausschießt und auch das primäre Abschmelzen in einem dunklen Raum stattfindet.

    Das bedeutet, dieser Stahl kann nur mit Thermit zum Schmelzen gebracht worden sein. Hierzu war eine entsprechende Applikationszeit notwendig, welche während des Brandes allerdings nicht zur Verfügung stand. Thermit kann darüber hinaus nicht durch Heißgase zum Durchzünden gebracht werden.

    Es scheiden daher für einen Unglücksfall prophylaktisch vorgesehene Schneidladungen aus, welche das Gebäude gezielt zum Einsturz hätten bringen können. Die Schneidladungen auf den Stahlträgern hätten nämlich nur die Stahlträgertemperatur erreichen können und in der Kürze der Zeit wären dies nur etwa 400°C gewesen.

    Thermitladungen konnten daher nur beabsichtigt gezündet worden sein und nur vorher angebracht worden sein.

    Die beiden Türme wurden mutmaßlich, entsprechend den modernen Abbruchverfahren, wie in den drei ersten Filmbeiträgen gezeigt zum Kollabieren gebracht. Die beim Kollaps freigesetzte Energie reicht völlig aus, um die beobachtete Gebäudezerstiebung zu erklären. Auch die gelegentlich unterhalb der Einsturzfront sichtbar werdenden kleinen „Explosionen“ sind keine Explosionen, sondern resultieren aus dem sich im Gebäudeinneren aufbauenden Druck, während der „Kolben“ in Form von Fußbodenplatten in den „Zylinder“ in Form der Gebäudeumrandung hineingestoßen wird.

    Dieser innere Druck besteht auch oberhalb der Einsturzfront und läßt selbst schwere Stahlteile aus dem Gebäude schießen. Bis auf vielleicht wenige Ausnahmen an strukturwesentlichen Stellen wurde anscheinend nicht gesprengt. Der gesamte Materialaufwand zur Gebäudezerlegung war daher vergleichsweise minimal. “

    http://de.nazipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_vom_11._September_2001_(Filmbeitr%C3%A4ge)#Ermittlungen_zur_angewandten_Technik

  33. Akareyon  •  Aug 15, 2014 @20:27

    Ihr werdet hier keine Resonanz finden, geht bitte weg.

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