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Nanobit

Musik, SorgenFreu

Was ich die ganze Zeit getrieben habe, wollt Ihr wissen? Ich sag’s Euch, hört hin:

Der Bau (Eugen Roth)
March Of The Nibbles
input disput output
Dreifel
CPU’s Lament
SorgenNoise

Eugen Roth: Der Bau

Wir bauen schon an diesem Haus
seit tausend, abertausend Tagen
und seh’n es wachsen hoch hinaus
und steigend in die Sterne ragen
Verloren ging des Meisters Wort
und keiner ahnt: wann wird es enden?
Wir aber bauen immerfort
mit müdem Geist und regen Händen
Wir haben keine Zeit zu ruh’n
als ob wir es vollenden müßten
wir unsere harte Arbeit tun
und sterben hoch in den Gerüsten
kaum daß, von Sehnsucht jäh geschwächt,
wir innehalten mit dem Fronen:
wann kommt das selige Geschlecht
bereit zu ruhen und zu wohnen?

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Spiegelscherben

Dugarun

Fort! Raus hier! Aber wohin, wenn nicht nach innen? Weg, auf welchen Wegen – wenn nicht auf jenen zum Eden?

Hab Gedanken, wie sie aus der Seele sprossen, in der Wörter harte Form gegossen. Was man sagt und wie ist so|wie|so gleich – dem einen ist’s zu schwer, dem anderen zu seicht. Hast dieses Mem nicht vergessen und was anderes dabei ausgelassen. Und was man tut – verkehrt ohnehin, da hier Verlust was dort Gewinn.

Bücher gewälzt, die Weisen studiert, Punkte verbunden, interpoliert und zum Schluß doch alles negiert. Im Traumesschluß erdrückte Liebe die Brust, die mehr Besitzanspruch als Sinneslust. Ent-Täusche, drück fort, was zu eng umschlungen und bis zum Ende um Zu-Neigung gerungen. Tanze, an den Füßen schweren Herzens Gewicht, der Freiheit Flügelwerk entfalte nicht – aus Angst, daß die, die noch dort unten, Luftikus denken und vom Absturz unken.

Ent-Scheide, trenne, wähle, aus|ein|ander brich, Ein-Heit, Uni-Versum, All:das gibt es nicht. Die Wahrheit in diskrete Symbolzuweisungen partitioniert, als Myriaden Lügenbits in die Sinne portioniert.

Es regnete.

Die Wolken zogen.

Die Sonne scheint.

Licht:erstrahl, wie ein Beil, das Herz entzwei und all die Gefühle frei.

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GAN

Friends, Musik, SorgenFreu

Ahoi, liebe Freunde der gepflegten Hirnverdunstung!

Es gibt mal wieder Neuigkeiten.

1.) ELEKTRO REVOLTE hat einen Remix für den SorgenFreu-Track „Ailes ensanglantées d’une rose“ gezaubert, und was soll ich sagen… hört es Euch selbst an! myspace.com/elektrorevolte („Rose Revolte“).

2.) Auch ich habe die Stunden der Muße mit kreativer Geschäftigkeit verbracht und mein lustiges In-Den-Wald-Setz-Setup gequält („In-Den-Wald-Setz-Setup“ nenne ich es, bis mir oder Euch eine bezeichnendere Bezeichnung einfällt für ein Studio im Kulturbeutelformat, bestehend aus Boss MicroBR, Korg Kaossilator, Rollup Piano und Nintendo Game Boy Camera DJ, und sagt jetzt bitte nicht KuBeuFo-NiGaBoCaKoKaBoMiRoPi). Die ersten Gehversuche (seit „Dod“, „Fahrausweis“ und „Rekursion“) hören auf die gewohnt allusionsfreien Namen „Our Byte Sets Free“ und „Ein Rätsel!“ und sind natürlich auch, wie immer, lauschbar auf myspace.com/dugarun.

3.) Lektüre zu Gemüte geführt! Als da wären Schillers „Wilhelm Tell“, auch heute noch hochaktuell, „Der Freibeuter von Pellworm“ von Heinrich Traving, Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“, eine Bravo aus dem Jahre 1970 sowie H.D. Kleins „Phainomenon“. Letzteres war ziemlich dick, daher das ein oder andere Wort dazu… UFO kommt und verschwindet, mit einer Kamera an Bord, die laufend Bilder sendet. Space Shuttle-Besatzung wird von dem Teil in die Vergangenheit entführt und wird Zeuge der Grundsteinlegung der westlichen Kultur. Ein bisschen Gewalt, ein bisschen Sex, ein bisschen SciFi, ein bisschen Suspension of Disbelief und das Ding ist schon fast verkauft. Die Idee an sich und als solche nicht übel, wenn auch weder neu noch besonders überzeugend dargeboten. Der Erzählstil redundant. Genau das richtige, wenn man beim Lesen nicht viel denken oder fühlen will. Doch wie sprach einst ein weiser Mann mit Berufung auf einen anderen weisen Mann zu mir? „Nicht alle mögen Hamburger. Aber viele mögen Hamburger.“ Guten Appetit. Im Zweifel einfach „Wuthering Heights“ (Die Sturmhöhe) von Emily Brontë vorziehen, das garantiert die ein oder andere Stunde wohlig-oldschoolig-romantischen Gruselgothicschauders.

4.) Revolution, bessere Welt, Liebe und Frieden und so. Am besten gar nicht mehr groß erzählen, labern, debattieren, raisonieren und ellenlange Blogs verfassen – einfach machen. Hier. Jetzt. Wie? Aber! Geht, nicht?!?

So long

Euer Akareyon

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NOM

Dugarun

Den ganzen Tag hat man sich geplagt mit Gedanken, von denen man denkt, daß sie kein anderer hat, doch sitzt man vor der Tastatur, erschrickt man ob der Geistesleere Widerhall.

Meine Bettlektüre zur Zeit: Emily Brontë, „Wuthering Heights“, Dachbodenfund, wohl ein Klassiker der englischen Literatur des 19. Jahrhunderts, steht so zumindest auf Wikipedia. Bin ca. in der Mitte, hege starke empathische Gefühle für Heathcliff. Tolles Buch, sehr eigen in mancherlei Hinsicht. Sehe Bale, Pitt, Depp, Kidman und Alba auf meiner geistigen Kinoleinwand.

Habe mich gestern mit in „Männersache“ schleppen lassen. Ganz lustig, Kategorie „so albern, daß es schon fast wieder Kunst ist“. Kann jedem empfehlen, sich irgendwann bei Freunden einzuladen, die sich die DVD holen werden. Kinovorschauen für „Wickie und die starken Männer“ – nett – und „The forbidden Kingdom“, auf den ich mich sehr freue. Jet Li und Jackie Chan in einem Film! Gab’s das schon?

WERBUNG: links sind ein paar Bilder zu sehen. Besucht die MySpace-Profile meiner Freunde ELEKTRO REVOLTE, kLaRkOmM productions, Tirza, Neal Antone und tripject I/O und vergesst nicht, die Lautsprecher aufzudrehen und Eure Nachbarn an Eurem erlesenen Musikgeschmack teilhaben zu lassen!

Dies ist nur die Ansage: ich bin nicht aus der Welt, in Gedanken bei Euch und bald auch wieder kommunikativer. Es ist bloß so, daß ich Euch nicht mit uninspiriertem Geschwafel zwischen Tür und Angel anöden will, meine Überraschungen noch geheimhalten muß (die Ideen müssen reifen und die Taten in Angriff genommen werden, alles zu seiner Zeit) und momentan gibt es ansonsten ohnehin nicht viel zu sagen. Noch nichtmal über den eigentlich ganz sympathischen, obwohl staatsbediensteten Hamburger Jung, der beim Frühstück zu mir meinte, ich würde nur schwerlich einen revolutionsbereiteren als ihn finden, und den nächsten Satz mit einem Aber begann…

Aus der Neuen Welt hört man auch fast gar nichts mehr seit dem Kulissenwechsel in der Casa Blanca, und Anne Will diskutiert gerade mit unserer Bundesmerkel über irgenwelche virtuellen Polygonprobleme – mein Ohrwurm dieses Wochenende daher ein zeitloser und (vermutlich ungewollt) tief spiritueller Hippiesong:

Power to all our friends
To the music that never ends
To the people we want to be
Baby, power to you and me

Theres some old man
Spends his life growing flowers
Caring for the bees
Power to the bees

Theres some old lady
Spends her days making wine
The wine tasted fine
Power to the vine

Power to the boys who played rock n roll
And made my life so sweet
Power to the girls I knew before
And those I’ve yet to meet

Power to all our friends
To the music that never ends
To the people we want to be
Baby, power to you and me

Theres one strong man
Ploughing in the valley
Hes living off the land
Power to the land

Theres some young girl
Laying down in monte carlo
Laying in the sun
Power to the sun

Power to the boys who played rock n roll
And made my life so sweet
Power to the girls I knew before
And those I’ve yet to meet

Power to all our friends
To the music that never ends
To the people we want to be
Baby, power to you and me

Power To All Our Friends – Cliff Richard

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